Das hier ist nicht die Homepage des Vetomat. Direktlink zum Vetomat: www.vetomat.net
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Admini

Politischer Salon im Vetomat Fhain Berlin

Ale Minsche

Woas geaht aahb?!?

„Entzaubert Filmfestival
7.-10. Juli Wagenplatz Schwarzer Kanal
Das queere Filmfestival „Entzaubert“ bietet eine Fülle an Filmen aus dem Low und No Budgetbereich und zahlreiche Workshops. Die gezeigten Filme befassen sich sowohl mit Geschlechter- und Machtstrukturen, als auch mit Rassismus, weißer Dominanzkultur und Militarismus. Jeden Tag ist die Bar geöffnet und Freitag und Samstag lecker Essen. Und es gibt ein barrierefreies Klo.“
Quelle: http://stressfaktor.squat.net/?id=504
Programm – Link: http://entzaubert.blogsport.de/programm-2011/

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But(t) & Better 2011
Die alternative Fashionshow 2011

„08. BIS 10. JULI 2011: DIE 2. BUT AND BETTER

BUT & BETTER. Mehr als eine Fashionshow: Ein Event umrahmt mit Klang-, Licht- und Raumkunst.

BUT & BETTER. Ein Ambiente voll von kreativer Kosmopoliten, exzentrischer Selbstdarsteller[_Innen] und sexuell befreiter Brillenträger[_Innen]!

BUT & BETTER. Bloß nicht alles zu humorlos nehmen – uns geht es um die Zelebrierung ernsthafter Kreativität, ebenso wie um das liebevolle Lachen über all ihre eigentümlichen Randerscheinungen.

BUT & BETTER. Am Platz der Luftbrücke. Gegenüber vom Flughafen Tempelhof in den Räumen des ehemaligen Supermarktes im Tempelhofer Damm 2, parallel zur Bread & Butter.“
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=Ay0y4gWAUGo

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Außerdem soll es heute Abend eine Parade geben die vom Sisyphos Lichtenberg zum Ostkreuz nach Friedrichshain geht. Und von da soll eine Floßfähre den Tag über zum Sisyphos fahren oder so…

„Gegenveranstaltung zu „Bread & Butter“

am Freitag, 08.07.2011, 16:10 Uhr
But & Better

Es ist „Fashion Week“ in Berlin und in der Stadt wimmelt es von Models, Promis und Fashionvictims. Schampus schlürfend sitzen sie bei den diversen Modenschauen, während der normale Berliner draußen bleiben muss. Eine Gruppe Berliner hat keinen Bock auf die elitären Modeevents. Deswegen haben sie als Gegenveranstaltung zur Modemesse „Bread & Butter“ das alternative Fashionevent „But and Better“ organisiert. Was das für ein Event ist, erzählt uns einer der Mit-Veranstalter – Sascha Müller.

Quelle: http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/aktuell/but___better.html

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Cyberrise Freetek Party auf dem „Kesselberg“ (http://kesselberg.info/weg.html) am Samstag bis Sonntag (9.-10.7.11).
Komische Leute da (ja genau, so „Hippies“) auf dem „Bergprojekt“, aber was solls… die Mucke von Cyberrise ist schließlich gut.
Links: http://yaya23.net/, www.cyberrise.de

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Sowie wir gehört haben findet am Samstag (9.7.) keine Megaspree-Parade statt (oooooh…) sondern die erst am 16.7., und stattdessen die „Tachles-Parade“. http://www.megaspree.de/megaspree-2/keine-megaspree-parade-2011/
http://super.tacheles.de/cms/new_site/abfrag2_detail.php?id=920
http://electrocult.de/news/2011/06/22/tachles_parade-klartext-keine-sommerpause-geschichte-wird-gemacht/
Aber Achtung! In dem Aufruf zu der Tachlesdemo findet sich wieder (wie immer) ganz schön krudes Zeug. Inwieweit das negativ zu bewerten ist, da sind wir uns diesmal noch nicht so sicher, soll es doch angeblich so einige Veränderungen innerhalb der Strukturen des Tacheles gegeben haben. Aber alten Geschichten nach zu urteilen kann sich da auch noch nicht so viel verändert haben… Also, wie immer – kritisch bleiben!

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Ein interessant zu lesender Bericht von einer VA der Interkomies findet sich in de.Indy:
„In Griechenland und Spanien protestierten in den letzten Wochen Tausende gegen die Krisenpolitik der EU. In Deutschland hatten Versuche, ebenfalls Protestcamps zu organisieren, wenig Erfolg. Warum die Bewegung nicht überschwappt und Appelle, sich doch mit den Aktivist_innen in Madrid und Athen zu solidarisieren, oft gut gemeint aber hilflos sind, erläuterte der Publizist Jörg Kronauer am 6. Juli auf einer Veranstaltung im Rahmen des Roten Abends der Internationalen Kommunst_innen in Berlin. Der Kölner Publizist, der regelmäßig unter Anderem in der Monatszeitschrift Konkret die deutsche Rolle in der EU analysiert, zitierte aus Studien einflussreicher Denkfabriken und ließ Politiker_innen aus der zweiten Reihe zu Wort kommen.“ http://de.indymedia.org/2011/07/311371.shtml

Suppeundmucke

Suchen wieder Leute, Gruppen die Stände auf dem Straßenfest machen. Das Fest findet am 20.8.11 statt. Diesmal in der Simplonstraße vor dem Lovelite, Ecke Gryphiusstraße – Jugendclub Skandal. Soziale Inis „aus dem Kiez“ sind dazu sehr gefragt und bekommen bessere Konditionen bei den Ständen.
Web: www.suppeundmucke.de
Kontakt: info at suppeundmucke dot de

Schöne Entdeckungen im WWW

Ähnlichen Politsalon in Leipzig gefunden

Hey! Es gibt manchmal auch positive Überraschungen beim Suchmaschinenbedienen… ;D
So wurde ein nettes namensgleiches Projekt in Leipzig in der „Bäckerei/Casablanca“ entdeckt:
„Der Polit.salon der Joseph_ine – Der Politische Salon der Joseph_ine“
https://we.riseup.net/quefemleipzig/politsalon-der-joseph_ine
Sie beschäftig(t)en sich u.a. mit: „Queere Räume, Definitionsmacht, Islamophobie, Elternschaft“.
Wir wünschen Euch noch viel Spaß dabei und alles Gute dafür!

Nächster Termin

Nächstes Treffen des Politsalons (Plenum), Fr. 29.7.11, 20:30Uhr, Vetomat.
TOP werden noch besprochen.

Ausblick: Im Herbst zeigen wir weitere Teile aus der Reihe Weltfilme.de im Politischen Filmklub (Politfilmklub), jeden ersten oder zweiten Donnerstag im Vetomat.

Treffen des Politsalons jeden vierten oder letzten Freitag im Monat. Wo und wie genau wird hier angekündigt.

„Mörder nach Maß“ 21Uhr Vetomat

Heute Abend zeigen wir im Politfilmklub im Vetomat ab 21Uhr die Arte Doku „Mörder nach Maß“

Location: Vetomat, Vereinsräume für Kunst und Kultur, Scharnweberstr. 35, 10247 Berlin Fhain.
9pm.

Info zur Reportage:

„Jacksonville/Florida, 7. Mai 2000: Eine 65-jährige weiße Touristin wird vor den Augen ihres Mannes durch einen Kopfschuss getötet. Der Mörder flieht mit der Handtasche des Opfers. Nach Aussage des Ehemanns, er ist der einzige Zeuge, ist der Mörder ein junger Afro-Amerikaner. Kurze Zeit später wird der in der Nähe des Tatorts wohnende 15-jährige Brenton Butler verhaftet. Doch sein Pflichtverteidiger Patrick McGuinness setzt alles daran, eine Verurteilung zu lebenslanger Haft zu verhindern. Nachdem der Ehemann des Opfers der Polizei gesagt hatte, der Mörder sei etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 Meter groß und eher mager, identifizierte er bereits eine Stunde später Brenton Butler als Mörder, einen fast kindlich wirkenden 15-jährigen Brillenträger. Da die Polizei weder Waffe noch Beute in Butlers Haus oder anderswo finden konnte, wurde der Junge unter Schlägen zu Geständnissen und schließlich zur Unterschrift unter ein von einem Polizisten verfasstes Papier gezwungen, das er nicht einmal gelesen hatte.Schon kurz nach seinem Eintreffen drängten sich dem Pflichtverteidiger Patrick McGuinness Zweifel auf. Er glaubte den Unschuldsbeteuerungen des Jungen und begann, alle Beteiligten anzuhören: Brentons Eltern und Verwandte, die Nachbarn, den Ehemann des Opfers, die Polizisten, die Butler verhaftet, und die, die ihn verhört hatten. Das Ergebnis dieser sorgfältigen Befragungen: Brenton hat nichts von dem gesagt, was er in dem angeblichen Geständnis unterschrieben hatte.Der Prozess fand im November 2000 statt. Jean-Xavier de Lestrade filmte sowohl die Befragungen durch McGuinness als auch die Gerichtsverhandlungen. Und er begab sich an den Ort, an dem die Handtasche des Opfers gefunden wurde: in einer Mülltonne in einem 15 Kilometer vom Tatort entfernten, verrufenen Viertel. In mühseliger Kleinarbeit deckte der Verteidiger den Fall auf und überzeugte die Geschworenen von Butlers Unschuld. Er wurde freigesprochen und die korrupten Beamten ihrer Ämter enthoben. Ein paar Monate später gelang es McGuinness sogar, den wahren Mörder zu überführen, der mit dem fälschlicherweise beschuldigten Brenton lediglich die afro-amerikanische Abstammung gemein hat.

„Mörder nach Maß wurde 2002 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt im gleichen Jahr den Prix Italia.

TV-Aufzeichnung arte, 18.01.09, 22:25

http://www.youtube.com/watch?v=2GxgxNkNBAI&feature=player_embedded

Deutsche Waffen…

Uprising.blogsport.de schreibt:

„Deutsche Waffen für Algerien
5. Juli 2011
in Hintergründe
Algerien

Im Schatten der geplanten Waffenlieferungen nach Saudi Arabien (neue Leopard Panzer, s. ausführliche Berichterstattung in allen Medien), hat der Bundessicherheitsrat nach Angaben des Handelsblatts Waffenlieferungen nach Algerien im Umfang von 10 Milliarden Euro (!) abgenickt.

Berlin. Der Bundessicherheitsrat hat nach Angaben aus Industriekreisen grundsätzlich grünes Licht für deutsche Rüstungs- und Sicherheitsprojekte in Algerien im Volumen von zehn Milliarden Euro gegeben. Konkret gehe es um vier Vorhaben mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro auf zehn Jahre, hieß es am Sonntag in den Kreisen.

Die Konzerne Rheinmetall und MAN wollten mit ihrem Joint Venture RMMV den Transportpanzer Fuchs in Algerien bauen. Bei Daimler gehe es um den Verkauf von Last- und Geländewagen. ThyssenKrupp plane den Bau von Fregatten für Algerien und wolle außerdem die algerische Marine ausbilden.

Außerdem wollten die EADS-Sicherheitssparte Cassidian, Rhode & Schwarz und Carl Zeiss Verteidigungs- und Sicherheitselektronik für den Grenzschutz in Algerien produzieren, hieß es. Konkrete Exportgenehmigungen für die einzelnen Projekte müssten zwar noch eingeholt werden, dies gelte aber nach der grundsätzlichen Genehmigung durch den Bundessicherheitsrat nicht mehr als Hindernis.

Alle Unternehmen wollten qualifizierte Arbeitsplätze in dem nordafrikanischen Staat schaffen, in dem es während der jüngsten Umbrüche in der Region relativ ruhig geblieben war. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit gilt als ein Auslöser der Proteste in Nordafrika.
Wer am meisten in die Rüstung investiert
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte dem algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika bereits bei seinem Besuch im Dezember in Berlin die Hilfe deutscher Unternehmen beim Aufbau eines effektiven Grenzsicherungssystems angeboten, um die Flüchtlingsströme von Afrika nach Europa einzudämmen. EADS hat entsprechende Systeme bereits an Saudi-Arabien geliefert.

Algerien wirbt seit langem um Investitionen aus Deutschland, um die eigene Wirtschaft aufzubauen und für mehr Beschäftigung zu sorgen. Deutschland wolle die Entwicklung in Afrika generell unterstützen, damit die Gründe für Migration wegfielen, betonte die Kanzlerin im Dezember. Die Zusammenarbeit erstreckt sich daher auch auf etliche andere Bereiche. So wollen Deutschland und Algerien das milliardenschwere Solarstromprojekt Desertec in Nordafrika vorantreiben. An der Desertec-Planungsgesellschaft Dii sind fast zwei Dutzend Partner beteiligt, darunter die Deutsche Bank, die Münchner Rück, E.ON und RWE sowie Siemens.“

http://uprising.blogsport.de/2011/07/05/deutsche-waffen-fuer-algerien/

GBS – Salomon – Singer – Menschenaffen – Euthanasiephilosophie – „Ethik-Preis“ – Bierl – Kritik

Zur Auseinandersetzung um den sog. „Ethikpreis“ der „Giordano-Bruno-Stiftung“:
http://www.podcast.de/podcast/17184/freie-radios.net – aktuelle Beitraege
Am dritten Juni 2011 erhielt u.a. Peter Singer den „Ethikpreis“ der G.B.S., warum? In diesem Podcast aus einem Freie Radios Interview mit Peter Bierl finden sich ein paar mögliche Antworten die auf ihren kritischen Gehalt hin zu untersuchen sind. Bierl weist darin u.a. auf menschenfeindliche Konstruktionen Singers, antisemitische Traditionen und Rückgriffe im Zusammenhang mit G.Bruno und den Grundlagenpapieren der Stiftung hin.

Belege zur Aufklärung gegen Singer finden sich u.a. hier: http://www.akweb.de/ak_s/ak473/42.htm und hier: http://www.left-action.de/incipito/rechts.php?artikel=371.

Außerdem wird auf diese sehr interessante Broschüre (Textsammlung/Pressemappe) aus den 19Neunzigern aufmerksam gemacht die bei einer autonomen Hochschulgruppe in Köln unter der Rubrik Biopolitik hinterlegt ist: http://al.uni-koeln.de/biopolitik/singer.pdf. Zum Naturbegriff der Gruppe die die Broschüre herausgab: http://al.uni-koeln.de/oekologie/naturbegriff.pdf.

Die impertinente Antwort von M.S.Salomon auf P.Bierl findet sich auf den Seiten der „Stiftung des sog. evolutionären Humanismus“ wo der Vorsitzende noch selbst schreibt…

Eine Diskussion unter und mit Menschen mit sog. Behinderung dazu findet sich u.a. bei Kobinet-Nachrichten.org (von der Kooperation Behinderter im Internet e.V.).

Gerade in der Zeit der wieder aktuellen und ebenso schrecklichen parlamentarisch geführten Debatte rund um die sog. Präimplantationsdiagnostik (PID) ist es furchtbar mit ansehen zu müssen wie (ausgerechnet aber nicht unerwartet) die G.B.S. (allen voran M.S.S.) – trotz aller progressiven Religionskritik – unverfrorene Aufweichungsinteressen, nämlich die Entwertung des Menschen und gleichzeitig sogar noch Gleichsetzungen von Täter-Opfer-Beziehungen vertritt.

Da gilt es entschieden gegen zu halten.
Für die Emanzipation der/des Menschen!

„Hexogen“ ein neuer NeoNaziladen in Berlin

„8. Juli: Naziladen in Schöneweide schließen
18 Uhr | S-Bhf. Schöneweide

Vor wenigen Tagen eröffnete der stadtbekannte Neonazi Sebastian Schmidtke (NW-Berlin und stellvertretender NPD-Landesvorsitzender) das Geschäft “Hexogen“ in der Brückenstraße 9 – nur wenige Meter entfernt von der einschlägig bekannten Nazi-Kneipe “Zum Henker“. Er will dort einen
weiteren Treffpunkt für die Berliner Neonazi-Szene etablieren. Die Wahrnehmung von Schöneweide als “ihrem“ Kiez, als “No-Go-Area“ für potentielle Opfer von nazistischer Gewalt, wird so vermutlich noch zunehmen. Das wollen wir den Nazis streitig machen, denn wir dulden keine [“Nationalbefreiten Zonen“]. […] Wir wollen zudem all den von Naziangriffen und -brandanschlägen betroffenen Projekten sowie allen antifaschistisch Engagierten vor Ort unsere Solidarität bekunden. Deswegen rufen wir dazu auf, mit uns am 8. Juli 2011 in Schöneweide zu demonstrieren!

>>> www.abso-berlin.tk“

aus: www.antifa-fh.de.vu

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„8.7.: Antifa-Demo in Schöneweide
Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen! Hexogen dichtmachten!
Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011
18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 17.30 Uhr am S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).“

aus: http://stressfaktor.squat.net/?id=505

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http://www.antifa.de/cms/content/view/1707/1/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hexogen

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„Zu den Neonazi-Angriffen der vergangenen Tage

Stellungnahme der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) – Juli 2011

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2011 wurde an fünf von Linken genutzte bzw. bewohnte Häuser in Berlin Feuer gelegt. Während das Feuer in vier Fällen glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht wurde, gab es am Neuköllner Anton-Schmaus-Haus des linken Kinder- und Jugendverbandes der „Falken“ schwere Brandschäden. Nur eine Nacht vorher hatte eine Kindergruppe in dem Haus übernachtet.

Allein durch Zufall hat es in dieser Nacht keine Verletzten oder sogar Toten gegeben. Berlin hätte ansonsten in einer Reihe mit Städten wie Mölln oder Solingen stehen können, wo Neonazis in den 1990er Jahren Wohnhäuser anzündeten und mehrere Menschen ermordeten. Alle betroffenen Häuser in Berlin wurden seit langem auf Neonazi-Internetseiten wie „Nationaler Widerstand Berlin“ aufgelistet. Unmittelbar vor den Taten wurde über einen Verteiler des „Nationalen Widerstands Berlin“ und im neonazistischen „Thiazi“-Internetforum zu direkten Aktionen gegen Linke aufgerufen.

In den Massenmedien und in den Äußerungen staatlicher Vertreter_innen wie des Berliner SPD-Innensenators Körting werden diese Vorfälle als Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Gewalttäter_innen dargestellt. Beide Seiten würden sich hochschaukeln; beide seien gleich schlimm. Von einer Gewaltspirale ist häufig die Rede. Grund dafür ist, dass einige Nazi-Funktionäre und -Aktivisten wie der Neuköllner Bezirksverordnete Jan Sturm und der Berliner NPD-Landesvorsitzende Uwe Meenen zeitlich kurz vor den Brandanschlägen von Unbekannten attackiert und leicht verletzt worden waren. Sturm lässt in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung seit Jahr und Tag Hetzparolen vom Stapel, verunglimpft Opfer rassistischer Gewalt und veröffentlicht auf der Neuköllner NPD-Internetseite antisemitische Tiraden. Meenen ist ein langjähriger Neonazi-Führungskader, in dessen Denken und Treiben der Antisemitismus eine Hauptrolle spielt.

Die Gleichsetzung von Links und Rechts, von antifaschistischen Aktionen mit faschistischer Mordbrennerei, von blauen Flecken bei Nazi-Kadern mit angezündeten Wohnhäusern, die weite Teile der politischen und der Medien-Landschaft zur Zeit betreiben, ist nicht nur zynisch, sondern zeugt auch von Unkenntnis. Es handelt sich bei diesen Auseinandersetzungen nicht um eine Gewaltspirale, die sich zwischen verfeindeten politischen Kriminellen dreht. Vielmehr sind linke Wohnprojekte, Treffpunkte, Cafés und Kneipen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Büros von Parteien wie Grüne, SPD, Linke und sogar CDU, Privatautos, Wohnungen und Privatpersonen in ganz Berlin seit ca. anderthalb Jahren von einer Serie von rechten Angriffen betroffen. Zumeist wurden nur Fassaden beschmiert, Türschlösser verklebt und Scheiben eingeworfen. Aber auch schon vor den Brandanschlägen vom 26./27.06. kamen Brandstiftungen und Angriffe auf Personen vor. Die Zielpersonen und Zielorte werden auf den bereits erwähnten Neonazi-Internetseiten aufgelistet und beschrieben. Gewalttäter_innen aus dem Spektrum der in Berlin eng mit der NPD verwobenen „Freien Kräfte“ arbeiten sich seit vielen Monaten systematisch an diesen Listen ab, begünstigt von der dilettantischen Ermittlungsarbeit einer desinteressierten Polizei. Die lokalen Chroniken rechter Übergriffe von antifaschistischen Gruppen in Pankow, Neukölln, Treptow-Köpenick und anderswo geben reichlich Zeugnis davon.

Dies geschieht, obwohl eine zentrale Person der militanten Berliner Neonaziszene, der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, als Verantwortlicher der Internetseite „Nationaler Widerstand Berlin“ erkennbar ist, die für den Naziterror der vergangenen Wochen, Monate und Jahre eine zentrale Unterstützungsfunktion hat. Schmidtke eröffnete vor kurzem einen Laden für Militär- und Sicherheitsdienstbedarf in Berlin-Schöneweide, der nach einem Sprengstoff benannt ist und man preist in seiner Eigenwerbung an, „alles für den Aktivisten“ zu bieten. Hier kann die Nazi-Klientel nun die Messer, Schlagstöcke, Handschuhe, Sturmhauben, Schutzwesten, Signalmunition und Reizstoffsprühgeräte erwerben, derer sie für die Menschenjagd bedarf.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Neonazis anfangen würden, offensiv und auf großer Skala Menschenleben zu gefährden. Ursächlich für die Brandanschläge waren nicht die paar Schläge, die Sturm, Meenen und andere einstecken mussten. Diese wurden nur als Anlass einer Gewaltkampagne genutzt.

Ursächlich für nazistische Gewalttaten ist die nazistische Ideologie der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens, die Menschen als Minderwertige, als Fremde, als Andersdenkende und politische Gegner_innen zum Mord freigibt. Ursächlich für die Mordversuche ist eine Ideologie und eine Mentalität sogenannter „harter Männer“, die sich als fanatisierte Kämpfer für eine neue nationalsozialistische Gemeinschaft verstehen und bereit sind, für ihre Ziele feige nächtliche Brandstiftungen an Häusern mit Kindern darin zu begehen.

Die bürgerliche Gleichsetzung von Links und Rechts, wie sie infolge der Brandanschläge in den letzten Tagen betrieben wurde, ignoriert die Ursachen rechter Gewalt und jede historische Erfahrung mit den Nazis. Es sei daran erinnert, dass bürgerliche Demokrat_innen für Neonazis ebenso als Feinde gelten wie Linke und Antifaschist_innen. Auf den schwarzen Listen der braunen Schläger und Brandstifter stehen wirkliche und vermeintliche Antifas neben Politiker_innen parlamentarischer Parteien, Journalist_innen, Mitarbeiter_innen staatlich finanzierter Beratungsprojekte, Gewerkschafter_innen, Christ_innen, Künstler_innen… Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichsten Hintergründen. Die Bedrohung gilt allen, die sich den Neonazis entgegenstellen.

Das Spektrum der gewalttätigen Neonazi-Aktivist_innen in Berlin ist überschaubar und auf etwa 150 Personen zu beziffern. Die meisten davon sind dem Aussehen, dem Namen und den Aufenthaltsorten nach bekannt. Selbstverständlich muss dieser Personenkreis mit Konsequenzen rechnen, wenn aus ihm heraus weiter Gewalttaten verübt werden.

Das Gebot der Stunde lautet nicht weniger, sondern mehr antifaschistische Gegenwehr!
Wir fordern breite gesellschaftliche Solidarität und Unterstützung für die von rechter Gewalt betroffenen Personen und Einrichtungen!
Gegen jede Gleichsetzung von Links und Rechts! Der Verschleierung der Ursachen nazistischer Gewalt entgegentreten!“

von: http://jpberlin.de/antifa-pankow/angriffe.htm
www.antifa-pankow.de.vu

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deutschsprachige Indymedia-Artikel dazu:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/42531
http://de.indymedia.org/2011/07/311161.shtml

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Statement des Tommyhaus Plenums: https://linksunten.indymedia.org/de/node/42623

Schland muß sterben…





Politischer Salon (PolitSalon - PS) im Vetomat Berlin Friedrichshain
Kompromitierend dissenzorientiert konsenssuchend politisch

Wo Du willst

Radikaler anthropozentrischer Humanismus - erzutopischer Chiasmus - Autonomie - kommunistischer Anarchismus
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Und hier nochmal der wichtige Hinweis: Das hier ist nicht die Homepage des Vetomat. Direktlink zum Vetomat: www.vetomat.net

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"Alle reden vom Wetter wir nicht"...

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