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Admini

Archiv « Politischer Salon im Vetomat Fhain Berlin

Archiv der Kategorie 'Tipps&Termine'

Sa. 23.7. Soliparty for Rahmad im Vetomat

SolipartyForRahmad
Solifeier im Vetomat. Zur Hilfe für einen asylsuchenden, politischen Flüchtling aus Afghanistan, der sich momentan noch in Griechenland aufhält. Offen ab 20Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Fachschaft Afrika- und Asienwissenschaften an der Humboldt Uni Berlin (HU).

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20.00 Uhr Vetomat: Soli-Party
Konzert, Transport, Raving Mad Carlos, Vokü, Italian Root Food.
Interaktives Überraschungsrahmenprogramm, um Rahmad bei seiner Flucht
aus Griechenland zu unterstützen. Eintritt: Spende.

http://politsalon.blogsport.de/2011/07/20/sa-23-7-soliparty-for-rahmad-im-vetomat/

http://iaaw.hu-berlin.de/fachschaft/news/newsletter/soli-party-vetomat/image_view_fullscreen

http://www.vetomat.net

Vetomat
Scharnweberstr. 35
10247 Berlin
Friedrichshain

BVG U-Bahn-Halte Samariterstr.
oder mit der Tram bis Wismarplatz.

Näxt dates @Veto

Do. 21.7. – Antifa Cafe (20Uhr)

Sa. 23.7. – Antira Asyl Soliparty für Rahmad (aus Afghanistan, in Griechenland) ab 20Uhr

Mo. 25.7. – little Nerdcafe – Lounge – gegen späterer Abend

Di. 26.7. – KinoPunktVeto – „Contact High“ – so ab 21Uhr

Do. 28.7. – Voküno – Filme zum Thema „Lebensmittel“ – so ca 21Uhr

Fr. 29.7. – AntiSommerloch (I) Politsalon ab 20:30Uhr – Mit einer AntiLesung (NoPoetrySlam) Teil I, ab 21Uhr… Bei Interesse werden politische Texte und Auszüge aus Büchern, o.ä., vorgelesen. Ansonsten läuft/laufen Dosenmucke und/oder Kurzfilme. No Vokü! Nur kleiner Tresen.

CYA

15.7. Konzert LaZieSlaZies im Vetomat

Italian style Vokü and Konzi ab 21Uhr…
Die „LazieS“ aka „Merkel Jugend“ (Titel des letzten Albums) spielen im Veto. Ihr Spielstil erinnert an achtziger Post-Punk und früheren Garage-Rock.
Hier ihr Song „Schweinebullen“ in Youtube:

Sie haben interessante mixed Vocals auf Italienisch und deutsch. Und am Vorabend der ominösen bösen (stigmatisierten und) ganz ganz krass „unangemeldeten“ Demo (taz) für Carlo Giuliani in Berlin zu Spielen ist schon irgendwie ne faszinierende Sache…
Naja, Ihr textliches und dialektisches Songniveau scheint leider trotzdem eher schwach zu sein. Wie sie es in ihrem Song „Frankenstein Straße“ zum besten geben. Das versuchen sie bloß mit anscheinend mitziehend wirken sollendem hymnenartigem Gesang und Riffs zu übertönen… Aber, bildet Euch besser selbst ne Meinung und rockt morgen Abend mit im Veto und so.

Mehr Infos zu dieser Demo am Samstag Abend ab 22Uhr in Xberg:
http://anonym.to/?
http://rachefuercarlo.blogsport.de/2011/06/09/carlo-giuliani-demo-am-16-juli/
http://www.antifa.de/cms/content/blogsection/10/72/
http://www.red-skins.de/wrash/content/view/23746/194/
http://stressfaktor.squat.net/?id=508
http://de.indymedia.org/g8/
http://www.gipfelsoli.org/Repression
https://linksunten.indymedia.org/node/41383
https://linksunten.indymedia.org/node/42155
https://linksunten.indymedia.org/de/node/36267
https://linksunten.indymedia.org/search/apachesolr_search/carlo giuliani
…usw…
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Woas geaht aahb?!?

„Entzaubert Filmfestival
7.-10. Juli Wagenplatz Schwarzer Kanal
Das queere Filmfestival „Entzaubert“ bietet eine Fülle an Filmen aus dem Low und No Budgetbereich und zahlreiche Workshops. Die gezeigten Filme befassen sich sowohl mit Geschlechter- und Machtstrukturen, als auch mit Rassismus, weißer Dominanzkultur und Militarismus. Jeden Tag ist die Bar geöffnet und Freitag und Samstag lecker Essen. Und es gibt ein barrierefreies Klo.“
Quelle: http://stressfaktor.squat.net/?id=504
Programm – Link: http://entzaubert.blogsport.de/programm-2011/

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But(t) & Better 2011
Die alternative Fashionshow 2011

„08. BIS 10. JULI 2011: DIE 2. BUT AND BETTER

BUT & BETTER. Mehr als eine Fashionshow: Ein Event umrahmt mit Klang-, Licht- und Raumkunst.

BUT & BETTER. Ein Ambiente voll von kreativer Kosmopoliten, exzentrischer Selbstdarsteller[_Innen] und sexuell befreiter Brillenträger[_Innen]!

BUT & BETTER. Bloß nicht alles zu humorlos nehmen – uns geht es um die Zelebrierung ernsthafter Kreativität, ebenso wie um das liebevolle Lachen über all ihre eigentümlichen Randerscheinungen.

BUT & BETTER. Am Platz der Luftbrücke. Gegenüber vom Flughafen Tempelhof in den Räumen des ehemaligen Supermarktes im Tempelhofer Damm 2, parallel zur Bread & Butter.“
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=Ay0y4gWAUGo

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Außerdem soll es heute Abend eine Parade geben die vom Sisyphos Lichtenberg zum Ostkreuz nach Friedrichshain geht. Und von da soll eine Floßfähre den Tag über zum Sisyphos fahren oder so…

„Gegenveranstaltung zu „Bread & Butter“

am Freitag, 08.07.2011, 16:10 Uhr
But & Better

Es ist „Fashion Week“ in Berlin und in der Stadt wimmelt es von Models, Promis und Fashionvictims. Schampus schlürfend sitzen sie bei den diversen Modenschauen, während der normale Berliner draußen bleiben muss. Eine Gruppe Berliner hat keinen Bock auf die elitären Modeevents. Deswegen haben sie als Gegenveranstaltung zur Modemesse „Bread & Butter“ das alternative Fashionevent „But and Better“ organisiert. Was das für ein Event ist, erzählt uns einer der Mit-Veranstalter – Sascha Müller.

Quelle: http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/aktuell/but___better.html

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Cyberrise Freetek Party auf dem „Kesselberg“ (http://kesselberg.info/weg.html) am Samstag bis Sonntag (9.-10.7.11).
Komische Leute da (ja genau, so „Hippies“) auf dem „Bergprojekt“, aber was solls… die Mucke von Cyberrise ist schließlich gut.
Links: http://yaya23.net/, www.cyberrise.de

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Sowie wir gehört haben findet am Samstag (9.7.) keine Megaspree-Parade statt (oooooh…) sondern die erst am 16.7., und stattdessen die „Tachles-Parade“. http://www.megaspree.de/megaspree-2/keine-megaspree-parade-2011/
http://super.tacheles.de/cms/new_site/abfrag2_detail.php?id=920
http://electrocult.de/news/2011/06/22/tachles_parade-klartext-keine-sommerpause-geschichte-wird-gemacht/
Aber Achtung! In dem Aufruf zu der Tachlesdemo findet sich wieder (wie immer) ganz schön krudes Zeug. Inwieweit das negativ zu bewerten ist, da sind wir uns diesmal noch nicht so sicher, soll es doch angeblich so einige Veränderungen innerhalb der Strukturen des Tacheles gegeben haben. Aber alten Geschichten nach zu urteilen kann sich da auch noch nicht so viel verändert haben… Also, wie immer – kritisch bleiben!

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Ein interessant zu lesender Bericht von einer VA der Interkomies findet sich in de.Indy:
„In Griechenland und Spanien protestierten in den letzten Wochen Tausende gegen die Krisenpolitik der EU. In Deutschland hatten Versuche, ebenfalls Protestcamps zu organisieren, wenig Erfolg. Warum die Bewegung nicht überschwappt und Appelle, sich doch mit den Aktivist_innen in Madrid und Athen zu solidarisieren, oft gut gemeint aber hilflos sind, erläuterte der Publizist Jörg Kronauer am 6. Juli auf einer Veranstaltung im Rahmen des Roten Abends der Internationalen Kommunst_innen in Berlin. Der Kölner Publizist, der regelmäßig unter Anderem in der Monatszeitschrift Konkret die deutsche Rolle in der EU analysiert, zitierte aus Studien einflussreicher Denkfabriken und ließ Politiker_innen aus der zweiten Reihe zu Wort kommen.“ http://de.indymedia.org/2011/07/311371.shtml

„Hexogen“ ein neuer NeoNaziladen in Berlin

„8. Juli: Naziladen in Schöneweide schließen
18 Uhr | S-Bhf. Schöneweide

Vor wenigen Tagen eröffnete der stadtbekannte Neonazi Sebastian Schmidtke (NW-Berlin und stellvertretender NPD-Landesvorsitzender) das Geschäft “Hexogen“ in der Brückenstraße 9 – nur wenige Meter entfernt von der einschlägig bekannten Nazi-Kneipe “Zum Henker“. Er will dort einen
weiteren Treffpunkt für die Berliner Neonazi-Szene etablieren. Die Wahrnehmung von Schöneweide als “ihrem“ Kiez, als “No-Go-Area“ für potentielle Opfer von nazistischer Gewalt, wird so vermutlich noch zunehmen. Das wollen wir den Nazis streitig machen, denn wir dulden keine [“Nationalbefreiten Zonen“]. […] Wir wollen zudem all den von Naziangriffen und -brandanschlägen betroffenen Projekten sowie allen antifaschistisch Engagierten vor Ort unsere Solidarität bekunden. Deswegen rufen wir dazu auf, mit uns am 8. Juli 2011 in Schöneweide zu demonstrieren!

>>> www.abso-berlin.tk“

aus: www.antifa-fh.de.vu

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„8.7.: Antifa-Demo in Schöneweide
Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen! Hexogen dichtmachten!
Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011
18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 17.30 Uhr am S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).“

aus: http://stressfaktor.squat.net/?id=505

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http://www.antifa.de/cms/content/view/1707/1/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hexogen

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„Zu den Neonazi-Angriffen der vergangenen Tage

Stellungnahme der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) – Juli 2011

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2011 wurde an fünf von Linken genutzte bzw. bewohnte Häuser in Berlin Feuer gelegt. Während das Feuer in vier Fällen glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht wurde, gab es am Neuköllner Anton-Schmaus-Haus des linken Kinder- und Jugendverbandes der „Falken“ schwere Brandschäden. Nur eine Nacht vorher hatte eine Kindergruppe in dem Haus übernachtet.

Allein durch Zufall hat es in dieser Nacht keine Verletzten oder sogar Toten gegeben. Berlin hätte ansonsten in einer Reihe mit Städten wie Mölln oder Solingen stehen können, wo Neonazis in den 1990er Jahren Wohnhäuser anzündeten und mehrere Menschen ermordeten. Alle betroffenen Häuser in Berlin wurden seit langem auf Neonazi-Internetseiten wie „Nationaler Widerstand Berlin“ aufgelistet. Unmittelbar vor den Taten wurde über einen Verteiler des „Nationalen Widerstands Berlin“ und im neonazistischen „Thiazi“-Internetforum zu direkten Aktionen gegen Linke aufgerufen.

In den Massenmedien und in den Äußerungen staatlicher Vertreter_innen wie des Berliner SPD-Innensenators Körting werden diese Vorfälle als Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Gewalttäter_innen dargestellt. Beide Seiten würden sich hochschaukeln; beide seien gleich schlimm. Von einer Gewaltspirale ist häufig die Rede. Grund dafür ist, dass einige Nazi-Funktionäre und -Aktivisten wie der Neuköllner Bezirksverordnete Jan Sturm und der Berliner NPD-Landesvorsitzende Uwe Meenen zeitlich kurz vor den Brandanschlägen von Unbekannten attackiert und leicht verletzt worden waren. Sturm lässt in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung seit Jahr und Tag Hetzparolen vom Stapel, verunglimpft Opfer rassistischer Gewalt und veröffentlicht auf der Neuköllner NPD-Internetseite antisemitische Tiraden. Meenen ist ein langjähriger Neonazi-Führungskader, in dessen Denken und Treiben der Antisemitismus eine Hauptrolle spielt.

Die Gleichsetzung von Links und Rechts, von antifaschistischen Aktionen mit faschistischer Mordbrennerei, von blauen Flecken bei Nazi-Kadern mit angezündeten Wohnhäusern, die weite Teile der politischen und der Medien-Landschaft zur Zeit betreiben, ist nicht nur zynisch, sondern zeugt auch von Unkenntnis. Es handelt sich bei diesen Auseinandersetzungen nicht um eine Gewaltspirale, die sich zwischen verfeindeten politischen Kriminellen dreht. Vielmehr sind linke Wohnprojekte, Treffpunkte, Cafés und Kneipen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Büros von Parteien wie Grüne, SPD, Linke und sogar CDU, Privatautos, Wohnungen und Privatpersonen in ganz Berlin seit ca. anderthalb Jahren von einer Serie von rechten Angriffen betroffen. Zumeist wurden nur Fassaden beschmiert, Türschlösser verklebt und Scheiben eingeworfen. Aber auch schon vor den Brandanschlägen vom 26./27.06. kamen Brandstiftungen und Angriffe auf Personen vor. Die Zielpersonen und Zielorte werden auf den bereits erwähnten Neonazi-Internetseiten aufgelistet und beschrieben. Gewalttäter_innen aus dem Spektrum der in Berlin eng mit der NPD verwobenen „Freien Kräfte“ arbeiten sich seit vielen Monaten systematisch an diesen Listen ab, begünstigt von der dilettantischen Ermittlungsarbeit einer desinteressierten Polizei. Die lokalen Chroniken rechter Übergriffe von antifaschistischen Gruppen in Pankow, Neukölln, Treptow-Köpenick und anderswo geben reichlich Zeugnis davon.

Dies geschieht, obwohl eine zentrale Person der militanten Berliner Neonaziszene, der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, als Verantwortlicher der Internetseite „Nationaler Widerstand Berlin“ erkennbar ist, die für den Naziterror der vergangenen Wochen, Monate und Jahre eine zentrale Unterstützungsfunktion hat. Schmidtke eröffnete vor kurzem einen Laden für Militär- und Sicherheitsdienstbedarf in Berlin-Schöneweide, der nach einem Sprengstoff benannt ist und man preist in seiner Eigenwerbung an, „alles für den Aktivisten“ zu bieten. Hier kann die Nazi-Klientel nun die Messer, Schlagstöcke, Handschuhe, Sturmhauben, Schutzwesten, Signalmunition und Reizstoffsprühgeräte erwerben, derer sie für die Menschenjagd bedarf.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Neonazis anfangen würden, offensiv und auf großer Skala Menschenleben zu gefährden. Ursächlich für die Brandanschläge waren nicht die paar Schläge, die Sturm, Meenen und andere einstecken mussten. Diese wurden nur als Anlass einer Gewaltkampagne genutzt.

Ursächlich für nazistische Gewalttaten ist die nazistische Ideologie der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens, die Menschen als Minderwertige, als Fremde, als Andersdenkende und politische Gegner_innen zum Mord freigibt. Ursächlich für die Mordversuche ist eine Ideologie und eine Mentalität sogenannter „harter Männer“, die sich als fanatisierte Kämpfer für eine neue nationalsozialistische Gemeinschaft verstehen und bereit sind, für ihre Ziele feige nächtliche Brandstiftungen an Häusern mit Kindern darin zu begehen.

Die bürgerliche Gleichsetzung von Links und Rechts, wie sie infolge der Brandanschläge in den letzten Tagen betrieben wurde, ignoriert die Ursachen rechter Gewalt und jede historische Erfahrung mit den Nazis. Es sei daran erinnert, dass bürgerliche Demokrat_innen für Neonazis ebenso als Feinde gelten wie Linke und Antifaschist_innen. Auf den schwarzen Listen der braunen Schläger und Brandstifter stehen wirkliche und vermeintliche Antifas neben Politiker_innen parlamentarischer Parteien, Journalist_innen, Mitarbeiter_innen staatlich finanzierter Beratungsprojekte, Gewerkschafter_innen, Christ_innen, Künstler_innen… Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichsten Hintergründen. Die Bedrohung gilt allen, die sich den Neonazis entgegenstellen.

Das Spektrum der gewalttätigen Neonazi-Aktivist_innen in Berlin ist überschaubar und auf etwa 150 Personen zu beziffern. Die meisten davon sind dem Aussehen, dem Namen und den Aufenthaltsorten nach bekannt. Selbstverständlich muss dieser Personenkreis mit Konsequenzen rechnen, wenn aus ihm heraus weiter Gewalttaten verübt werden.

Das Gebot der Stunde lautet nicht weniger, sondern mehr antifaschistische Gegenwehr!
Wir fordern breite gesellschaftliche Solidarität und Unterstützung für die von rechter Gewalt betroffenen Personen und Einrichtungen!
Gegen jede Gleichsetzung von Links und Rechts! Der Verschleierung der Ursachen nazistischer Gewalt entgegentreten!“

von: http://jpberlin.de/antifa-pankow/angriffe.htm
www.antifa-pankow.de.vu

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deutschsprachige Indymedia-Artikel dazu:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/42531
http://de.indymedia.org/2011/07/311161.shtml

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Statement des Tommyhaus Plenums: https://linksunten.indymedia.org/de/node/42623

Morgen: Kongreß „Getrübte Biotope“

Kongreß – „Getrübte Biotope“ – an der HU Berlin:

http://getruebtebiotope.wordpress.com

„Kongress Menschenfeindliche Biopolitik und Ökologie an der HU Berlin vom 1. – 2. Juli 2011 des Referent_innenRats der HU Berlin

Inhalte

Biologismen und ihre Einflüsse in Wissenschaft und Bildung
Bio-Politik und die Auswirkungen auf Rechtsnormen
Konzepte menschenfeindlicher Ökologie am Beispiel heutiger völkisch-autoritärer Siedlungspolitiken
Geschlechterbiologismus und die Folgen

Programm

Freitag, 01.07.2011
19:30 Uhr Dokumentarfilm „LEBEN AUSSER KONTROLLE – VON GENFOOD UND DESIGNERBABIES“ im SBZ Krähenfuß, HU-Ostflügel, Dorotheenstraße 17

Samstag, 02.07.2011
09.15 Uhr Begrüßung, Programmablauf (HU-Kinosaal)
09.45 Uhr Grußworte

10.00 Uhr Einführungsvortrag (HU-Kinosaal)„Menschenfeindliche Biopolitik und ihre (ökologisch-sozialen) Auswirkungen auf die Gesellschaft“ (Prof. Alex Demirović)

11.00 Uhr Pause

11.30 Uhr Vorträge und Workshops
Rassifizierte Gene und Genetifizierte „Rassen“: Differenzen in den aktuellen Lebenswissenschaften
Alwin Seifert und der Nationalsozialismus
Patentierte Biologie — Die Geschäfte mit der Natur
Einblick in menschenfeindliche Ökologien: heutige Siedlungsstrukturen und Traditionslinien in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft
Trittbrettfahren in Theorie und Praxis? — Rechtsradikale Kritik an der Agro-Gentechnik — Beispiele aus Zivilgesellschaft, Parlamenten und Texten
Geschlechterbiologismus von rechts

12.45 Uhr Mittag – Essen für alle(günstiger Preis)

14.00 Uhr Vorträge und Workshops
150 Jahre Rudolf Steiner … Zur Aktualität des Mythos ‚Rasse’ in der Anthroposophie
Menschenfeindlichkeit in der Wissenschaft und ihre Folgen
Verschiebungen im biologischen Determinismus: das Beispiel Sarrazin
Ökopolitiken zur Erhaltung der („Volks“-)Gesundheit und der Rückgriff auf Erinnerungen
Schutzgemeinschaft deutscher Äcker — Neonazistischer Umweltschutz als Heimatschutz

15.15 Uhr Kaffee/Tee-Pause

16.00 Uhr Podiumsdiskussion „Welche Biopolitik und Ökologie wären Alternativen?“(Diskutierende: verschiedene VertreterInnen aus Wissenschaft und Initiativen)

17.30 Uhr Verabschiedung und Hinweis auf Party
18.00 Uhr Ende – anschließend Party (Krähe)

Die Teilnahme ist gebührenfrei.
Essen und Getränke werden durch kleine Zugaben ermöglicht.“

http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2011/06/einladung-zum-studentischen-kongress-getrubte-biotope/

Ziel des Kongresses:

„Umweltschutz als Heimatschutz

Der Referent_innenrat der HU Berlin, insbesondere das Referat für Ökologie und Umweltschutz und das Referat für Antifaschismus veranstaltet am Samstag, den 02. Juli 2011 einen ganztägigen studentischen Kongress zum Thema „Getrübte Biotope“ -Menschenfeindliche Bio-Politik und Ökologie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei größeren Gruppen bitten wir um Ankündigung.

Der Begriff der Biopolitik nimmt, nicht erst seit der Debatte um die Präimplantationsdiagnostik, Krankenversicherungsbedingungen oder der Sicherheitspolitiken, eine bedeutende Rolle im politisch-wissenschaftlichen Diskurs ein. Die feministische Soziologin Élisabeth Badinter fasst in ihrem Buch „Der Konflikt“ die Auswirkungen der Dominanz der Natur in gesellschaftlichen Debatten folgendermaßen zusammen: „Heute fungiert die Natur als entscheidendes Argument, wenn Gesetze erlassen oder Vorschläge entwickelt werden. Sie ist zu einer kaum angreifbaren ethischen Bezugsgröße geworden, die alle anderen Argumente blass aussehen lässt.“
Heute engagieren sich im Bereich Ökologie, von Anti-AKW Protesten, Biolandbau und genmanipuliertes Saatgut auch wieder Menschen mit völkisch-autoritärem Denken. Die Produkte des ehemaligen SA-Mitglieds Dr. med. Max-Otto Bruker sind in den Sortimenten fast aller Naturkostläden erhältlich, die NPD widmet sich immer häufiger dem Naturschutz und Rechtsextreme nehmen an Castor-Blockaden teil. Ursächlich hierfür sind auch historische Wurzeln des Themas und die auf dem Gebiet der Ökologie kaum bearbeitete Zeit des Nationalsozialismus, die immer noch wirken.

Als bestes Beispiel kann die völkische Artamanenbewegung mit Reichsführer SS Heinrich Himmler, KZ-Kommandant Auschwitz/Birkenau Rudolf Höss und Reichnährstandführer Walther Darré angebracht werden, welche als „Neo-Artamanen“ in Mecklenburg seit den 90er Jahren wieder Siedlungstätigkeit entfaltet und Biolandbau betreibt.

Die Etiketten Bio, Ökologisch und Tierrechte haben nun in weiten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kreisen Einzug gehalten ohne aber soziale oder geschichtliche Bearbeitung erfahren zu haben.. Das zeigt sich besonders an der unkritischen Nutzung der Theorien zu den Themen Ökologie und Gesellschaft vom Antisemiten Rudolf Bahro und nationalkonservativen Herbert Gruhl mit seinem nationalsozialistischen Freund Baldur Springmann in der heutigen Zeit. Es ist daher weder Zufall noch pures Kalkül, wenn Neo-Nazis auf bio-politischen Veranstaltungen in Erscheinung treten, wie am 22.1.2011 auf der „Wir haben es satt“ – Demo in Berlin. Auch die Bildungslandschaft bleibt hiervon nicht unberührt, Biologismen sind in vielen Studiengängen Standardrepertoire.

Auf Grund der wieder stärker werdenden Brisanz des Themas wollen wir vertiefend, wissenschaftliche Erklärungsansätze bieten und mit praktischen Handeln verbinden.
Der Kongress am 2. Juli 2011 soll hierzu fernab von Extremismusdebatten ein Gesamtbild erarbeiten und durch Workshops Ansätze für einen Umgang mit diesen Phänomenen liefern. In diesen Diskurs wollen wir uns mit einem Tagungsband einbringen. Wir hoffen, auf zahlreiche Teilnahme kritischer Student_innen, um den Kongress zu einem Forum zu machen, in welchem Dialog und konstruktive Ansätze entwickelt werden können.

http://getruebtebiotope.wordpress.com/about/

Empfehlung: Die Kompetente-Netzwerke Mailingliste des APABIZ Berlin

Dringende Empfehlung für alle Antifas und antifaschistisch interessierten Menschen:
Die
Kompetente-Netzwerke Mailingliste des APABIZ Berlin:
https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/kompetente-netzwerke

Den sog. Schenkladen gibts wieder

Praktischer Umsonstladen, gut zum Klamotten- oder Bücherfinden und Tauschen
Adresse: Beim Supamolly am Traveplatz, Jessner 41.
Öffnungzeiten: Di. – Fr. 17-20Uhr
Vgl.: http://systemfehler-berlin.blogspot.com

9.6. Leselounge im Veto

Na, dann werden wir mal die Öhrchen spitzen, wa?

9. Jun. Weltkongreß der HI

Die Hedonis feiern ihren sog. Weltkongreß in Riebau (in der ehem. sog. Traumschule) auf einem alten Ex-Kasernenhof. Mehr seht Ihr unter: http://hedonist-international.org/worldcongress2011/
http://weltkongress.wordpress.com/





Politischer Salon (PolitSalon - PS) im Vetomat Berlin Friedrichshain
Kompromitierend dissenzorientiert konsenssuchend politisch

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Radikaler anthropozentrischer Humanismus - erzutopischer Chiasmus - Autonomie - kommunistischer Anarchismus
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