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Archiv « Politischer Salon im Vetomat Fhain Berlin

Archiv der Kategorie 'Geschichten aus dem Kiez'

Scientology im „Kiez“

In mehreren Bäckereien, Spätis, im kleineren Einzelhandel, Modeboutiquen, Bars, usw., in Friedrichshain, wurden Aushänge und Auslagen der Scientology Sekte zum Thema – „Fakten über“ – „Drogen“ gefunden und entfernt, bzw. die Angestellten oder BesitzerInnen um die Entfernung gebeten, der diese dann auch aufgeklärt gerne nachkamen.

Es ist sicher nicht das erste Mal, daß die Scientology Organisation damit hier aufgetreten ist. Umso wichtiger finden wir den Kampf gegen die Versuche dieser mit immer neuen Methoden vermeintlich leichte „Opfer“ zu fangen und mit Hilfe ihres Psychoterrors an sich zu binden.

Als WARNUNG vor Scientology bringen wir hier die Verweise zur Organisation mit der sie auf den Broschüren und Plakaten eindeutig erkannt werden kann. Ihre Tarnbezeichnungen lauten:

„www.sag-nein-zu-drogen.de“
„Foundation for a Drug-Free-World Los Angeles“
„www.drugfreeworld.org“
„info@drugfreeworld.org“
„Verein Sag NEIN zu Drogen Wien“
„www.sag-nein-zu-drogen.at“
„neinzudrogen@gmx.at“
„Sag NEIN zu Drogen – Sag JA zum Leben“
„Verein für Drogenprävention München“
„info@sag-nein-zu-drogen.de“
„Verein Sag NEIN zu Drogen Neuenkirch“
„info@vsnd.ch“

Achtung! Hier – zur Warnung – das Cover (Scan) des original Heftchens welches von Scientology verteilt wird:
stdrogenkampa.jpg
U.u. können bereits andere Hefte oder Materialien der Scientology Organisation in Umlauf sein oder noch in Umlauf gebracht werden. Schützt Euch selbst, helft Euch (gegenseitig) selbst!

Weitere Infos zur Scientology Drogenkampagne: http://www.ingo-heinemann.de/Drogen.htm

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Wer eine richtige Suchtberatung sucht wende sich an eine_n Ärztin/Arzt ihres/seines Vertrauens, an eine (linke) Selbsthilfegruppe, z.B. Junkyprojekte, oder an die örtlichen Krankenhäuser, Kliniken, bzw. den öffentlichen sozialen Dienst und andere „staatlich anerkannte“ Beratungen und Hilfestellen.
http://www.berlin.de/sen/familie/sekten-psychogruppen/ (Ausnahme, Link zu Berlin.de)

+++ Infos die später reinkamen +++
„Dazu hat u.a. sogar die beschissene „BZ“ was geschrieben“ http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/scientology-koedert-mit-flyer-an-schulen-article1165375.html

Linke Auseinandersetzung mit der „Drogenproblematik“ in Köln: http://somost.blogsport.de/drogen-sucht/

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Wir unterstützen das Register gegen Rechts Friedrichshain und hoffen daß unser Beitrag auch dort veröffentlicht wird. http://register-friedrichshain.de/

+++
Bei Problemen mit Neonazis im „Kiez“ empfehlen wir die Antifa Friedrichshain http://antifa-fh.de.vu/.

Woas geaht aahb?!?

„Entzaubert Filmfestival
7.-10. Juli Wagenplatz Schwarzer Kanal
Das queere Filmfestival „Entzaubert“ bietet eine Fülle an Filmen aus dem Low und No Budgetbereich und zahlreiche Workshops. Die gezeigten Filme befassen sich sowohl mit Geschlechter- und Machtstrukturen, als auch mit Rassismus, weißer Dominanzkultur und Militarismus. Jeden Tag ist die Bar geöffnet und Freitag und Samstag lecker Essen. Und es gibt ein barrierefreies Klo.“
Quelle: http://stressfaktor.squat.net/?id=504
Programm – Link: http://entzaubert.blogsport.de/programm-2011/

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But(t) & Better 2011
Die alternative Fashionshow 2011

„08. BIS 10. JULI 2011: DIE 2. BUT AND BETTER

BUT & BETTER. Mehr als eine Fashionshow: Ein Event umrahmt mit Klang-, Licht- und Raumkunst.

BUT & BETTER. Ein Ambiente voll von kreativer Kosmopoliten, exzentrischer Selbstdarsteller[_Innen] und sexuell befreiter Brillenträger[_Innen]!

BUT & BETTER. Bloß nicht alles zu humorlos nehmen – uns geht es um die Zelebrierung ernsthafter Kreativität, ebenso wie um das liebevolle Lachen über all ihre eigentümlichen Randerscheinungen.

BUT & BETTER. Am Platz der Luftbrücke. Gegenüber vom Flughafen Tempelhof in den Räumen des ehemaligen Supermarktes im Tempelhofer Damm 2, parallel zur Bread & Butter.“
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=Ay0y4gWAUGo

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Außerdem soll es heute Abend eine Parade geben die vom Sisyphos Lichtenberg zum Ostkreuz nach Friedrichshain geht. Und von da soll eine Floßfähre den Tag über zum Sisyphos fahren oder so…

„Gegenveranstaltung zu „Bread & Butter“

am Freitag, 08.07.2011, 16:10 Uhr
But & Better

Es ist „Fashion Week“ in Berlin und in der Stadt wimmelt es von Models, Promis und Fashionvictims. Schampus schlürfend sitzen sie bei den diversen Modenschauen, während der normale Berliner draußen bleiben muss. Eine Gruppe Berliner hat keinen Bock auf die elitären Modeevents. Deswegen haben sie als Gegenveranstaltung zur Modemesse „Bread & Butter“ das alternative Fashionevent „But and Better“ organisiert. Was das für ein Event ist, erzählt uns einer der Mit-Veranstalter – Sascha Müller.

Quelle: http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/aktuell/but___better.html

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Cyberrise Freetek Party auf dem „Kesselberg“ (http://kesselberg.info/weg.html) am Samstag bis Sonntag (9.-10.7.11).
Komische Leute da (ja genau, so „Hippies“) auf dem „Bergprojekt“, aber was solls… die Mucke von Cyberrise ist schließlich gut.
Links: http://yaya23.net/, www.cyberrise.de

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Sowie wir gehört haben findet am Samstag (9.7.) keine Megaspree-Parade statt (oooooh…) sondern die erst am 16.7., und stattdessen die „Tachles-Parade“. http://www.megaspree.de/megaspree-2/keine-megaspree-parade-2011/
http://super.tacheles.de/cms/new_site/abfrag2_detail.php?id=920
http://electrocult.de/news/2011/06/22/tachles_parade-klartext-keine-sommerpause-geschichte-wird-gemacht/
Aber Achtung! In dem Aufruf zu der Tachlesdemo findet sich wieder (wie immer) ganz schön krudes Zeug. Inwieweit das negativ zu bewerten ist, da sind wir uns diesmal noch nicht so sicher, soll es doch angeblich so einige Veränderungen innerhalb der Strukturen des Tacheles gegeben haben. Aber alten Geschichten nach zu urteilen kann sich da auch noch nicht so viel verändert haben… Also, wie immer – kritisch bleiben!

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Ein interessant zu lesender Bericht von einer VA der Interkomies findet sich in de.Indy:
„In Griechenland und Spanien protestierten in den letzten Wochen Tausende gegen die Krisenpolitik der EU. In Deutschland hatten Versuche, ebenfalls Protestcamps zu organisieren, wenig Erfolg. Warum die Bewegung nicht überschwappt und Appelle, sich doch mit den Aktivist_innen in Madrid und Athen zu solidarisieren, oft gut gemeint aber hilflos sind, erläuterte der Publizist Jörg Kronauer am 6. Juli auf einer Veranstaltung im Rahmen des Roten Abends der Internationalen Kommunst_innen in Berlin. Der Kölner Publizist, der regelmäßig unter Anderem in der Monatszeitschrift Konkret die deutsche Rolle in der EU analysiert, zitierte aus Studien einflussreicher Denkfabriken und ließ Politiker_innen aus der zweiten Reihe zu Wort kommen.“ http://de.indymedia.org/2011/07/311371.shtml

Suppeundmucke

Suchen wieder Leute, Gruppen die Stände auf dem Straßenfest machen. Das Fest findet am 20.8.11 statt. Diesmal in der Simplonstraße vor dem Lovelite, Ecke Gryphiusstraße – Jugendclub Skandal. Soziale Inis „aus dem Kiez“ sind dazu sehr gefragt und bekommen bessere Konditionen bei den Ständen.
Web: www.suppeundmucke.de
Kontakt: info at suppeundmucke dot de

„Hexogen“ ein neuer NeoNaziladen in Berlin

„8. Juli: Naziladen in Schöneweide schließen
18 Uhr | S-Bhf. Schöneweide

Vor wenigen Tagen eröffnete der stadtbekannte Neonazi Sebastian Schmidtke (NW-Berlin und stellvertretender NPD-Landesvorsitzender) das Geschäft “Hexogen“ in der Brückenstraße 9 – nur wenige Meter entfernt von der einschlägig bekannten Nazi-Kneipe “Zum Henker“. Er will dort einen
weiteren Treffpunkt für die Berliner Neonazi-Szene etablieren. Die Wahrnehmung von Schöneweide als “ihrem“ Kiez, als “No-Go-Area“ für potentielle Opfer von nazistischer Gewalt, wird so vermutlich noch zunehmen. Das wollen wir den Nazis streitig machen, denn wir dulden keine [“Nationalbefreiten Zonen“]. […] Wir wollen zudem all den von Naziangriffen und -brandanschlägen betroffenen Projekten sowie allen antifaschistisch Engagierten vor Ort unsere Solidarität bekunden. Deswegen rufen wir dazu auf, mit uns am 8. Juli 2011 in Schöneweide zu demonstrieren!

>>> www.abso-berlin.tk“

aus: www.antifa-fh.de.vu

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„8.7.: Antifa-Demo in Schöneweide
Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen! Hexogen dichtmachten!
Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011
18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 17.30 Uhr am S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).“

aus: http://stressfaktor.squat.net/?id=505

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http://www.antifa.de/cms/content/view/1707/1/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hexogen

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„Zu den Neonazi-Angriffen der vergangenen Tage

Stellungnahme der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) – Juli 2011

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2011 wurde an fünf von Linken genutzte bzw. bewohnte Häuser in Berlin Feuer gelegt. Während das Feuer in vier Fällen glücklicherweise schnell entdeckt und gelöscht wurde, gab es am Neuköllner Anton-Schmaus-Haus des linken Kinder- und Jugendverbandes der „Falken“ schwere Brandschäden. Nur eine Nacht vorher hatte eine Kindergruppe in dem Haus übernachtet.

Allein durch Zufall hat es in dieser Nacht keine Verletzten oder sogar Toten gegeben. Berlin hätte ansonsten in einer Reihe mit Städten wie Mölln oder Solingen stehen können, wo Neonazis in den 1990er Jahren Wohnhäuser anzündeten und mehrere Menschen ermordeten. Alle betroffenen Häuser in Berlin wurden seit langem auf Neonazi-Internetseiten wie „Nationaler Widerstand Berlin“ aufgelistet. Unmittelbar vor den Taten wurde über einen Verteiler des „Nationalen Widerstands Berlin“ und im neonazistischen „Thiazi“-Internetforum zu direkten Aktionen gegen Linke aufgerufen.

In den Massenmedien und in den Äußerungen staatlicher Vertreter_innen wie des Berliner SPD-Innensenators Körting werden diese Vorfälle als Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Gewalttäter_innen dargestellt. Beide Seiten würden sich hochschaukeln; beide seien gleich schlimm. Von einer Gewaltspirale ist häufig die Rede. Grund dafür ist, dass einige Nazi-Funktionäre und -Aktivisten wie der Neuköllner Bezirksverordnete Jan Sturm und der Berliner NPD-Landesvorsitzende Uwe Meenen zeitlich kurz vor den Brandanschlägen von Unbekannten attackiert und leicht verletzt worden waren. Sturm lässt in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung seit Jahr und Tag Hetzparolen vom Stapel, verunglimpft Opfer rassistischer Gewalt und veröffentlicht auf der Neuköllner NPD-Internetseite antisemitische Tiraden. Meenen ist ein langjähriger Neonazi-Führungskader, in dessen Denken und Treiben der Antisemitismus eine Hauptrolle spielt.

Die Gleichsetzung von Links und Rechts, von antifaschistischen Aktionen mit faschistischer Mordbrennerei, von blauen Flecken bei Nazi-Kadern mit angezündeten Wohnhäusern, die weite Teile der politischen und der Medien-Landschaft zur Zeit betreiben, ist nicht nur zynisch, sondern zeugt auch von Unkenntnis. Es handelt sich bei diesen Auseinandersetzungen nicht um eine Gewaltspirale, die sich zwischen verfeindeten politischen Kriminellen dreht. Vielmehr sind linke Wohnprojekte, Treffpunkte, Cafés und Kneipen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Büros von Parteien wie Grüne, SPD, Linke und sogar CDU, Privatautos, Wohnungen und Privatpersonen in ganz Berlin seit ca. anderthalb Jahren von einer Serie von rechten Angriffen betroffen. Zumeist wurden nur Fassaden beschmiert, Türschlösser verklebt und Scheiben eingeworfen. Aber auch schon vor den Brandanschlägen vom 26./27.06. kamen Brandstiftungen und Angriffe auf Personen vor. Die Zielpersonen und Zielorte werden auf den bereits erwähnten Neonazi-Internetseiten aufgelistet und beschrieben. Gewalttäter_innen aus dem Spektrum der in Berlin eng mit der NPD verwobenen „Freien Kräfte“ arbeiten sich seit vielen Monaten systematisch an diesen Listen ab, begünstigt von der dilettantischen Ermittlungsarbeit einer desinteressierten Polizei. Die lokalen Chroniken rechter Übergriffe von antifaschistischen Gruppen in Pankow, Neukölln, Treptow-Köpenick und anderswo geben reichlich Zeugnis davon.

Dies geschieht, obwohl eine zentrale Person der militanten Berliner Neonaziszene, der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, als Verantwortlicher der Internetseite „Nationaler Widerstand Berlin“ erkennbar ist, die für den Naziterror der vergangenen Wochen, Monate und Jahre eine zentrale Unterstützungsfunktion hat. Schmidtke eröffnete vor kurzem einen Laden für Militär- und Sicherheitsdienstbedarf in Berlin-Schöneweide, der nach einem Sprengstoff benannt ist und man preist in seiner Eigenwerbung an, „alles für den Aktivisten“ zu bieten. Hier kann die Nazi-Klientel nun die Messer, Schlagstöcke, Handschuhe, Sturmhauben, Schutzwesten, Signalmunition und Reizstoffsprühgeräte erwerben, derer sie für die Menschenjagd bedarf.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Neonazis anfangen würden, offensiv und auf großer Skala Menschenleben zu gefährden. Ursächlich für die Brandanschläge waren nicht die paar Schläge, die Sturm, Meenen und andere einstecken mussten. Diese wurden nur als Anlass einer Gewaltkampagne genutzt.

Ursächlich für nazistische Gewalttaten ist die nazistische Ideologie der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens, die Menschen als Minderwertige, als Fremde, als Andersdenkende und politische Gegner_innen zum Mord freigibt. Ursächlich für die Mordversuche ist eine Ideologie und eine Mentalität sogenannter „harter Männer“, die sich als fanatisierte Kämpfer für eine neue nationalsozialistische Gemeinschaft verstehen und bereit sind, für ihre Ziele feige nächtliche Brandstiftungen an Häusern mit Kindern darin zu begehen.

Die bürgerliche Gleichsetzung von Links und Rechts, wie sie infolge der Brandanschläge in den letzten Tagen betrieben wurde, ignoriert die Ursachen rechter Gewalt und jede historische Erfahrung mit den Nazis. Es sei daran erinnert, dass bürgerliche Demokrat_innen für Neonazis ebenso als Feinde gelten wie Linke und Antifaschist_innen. Auf den schwarzen Listen der braunen Schläger und Brandstifter stehen wirkliche und vermeintliche Antifas neben Politiker_innen parlamentarischer Parteien, Journalist_innen, Mitarbeiter_innen staatlich finanzierter Beratungsprojekte, Gewerkschafter_innen, Christ_innen, Künstler_innen… Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichsten Hintergründen. Die Bedrohung gilt allen, die sich den Neonazis entgegenstellen.

Das Spektrum der gewalttätigen Neonazi-Aktivist_innen in Berlin ist überschaubar und auf etwa 150 Personen zu beziffern. Die meisten davon sind dem Aussehen, dem Namen und den Aufenthaltsorten nach bekannt. Selbstverständlich muss dieser Personenkreis mit Konsequenzen rechnen, wenn aus ihm heraus weiter Gewalttaten verübt werden.

Das Gebot der Stunde lautet nicht weniger, sondern mehr antifaschistische Gegenwehr!
Wir fordern breite gesellschaftliche Solidarität und Unterstützung für die von rechter Gewalt betroffenen Personen und Einrichtungen!
Gegen jede Gleichsetzung von Links und Rechts! Der Verschleierung der Ursachen nazistischer Gewalt entgegentreten!“

von: http://jpberlin.de/antifa-pankow/angriffe.htm
www.antifa-pankow.de.vu

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deutschsprachige Indymedia-Artikel dazu:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/42531
http://de.indymedia.org/2011/07/311161.shtml

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Statement des Tommyhaus Plenums: https://linksunten.indymedia.org/de/node/42623

15.-17.5. Atomforum in Bln

Atomforum-blockieren.de

Wenn sich am Morgen des 17. Mai [das sog. „Atomforum“ zur] „Jahrestagung Kerntechnik“ im Berliner Congress-Centrum (BCC) am Alexanderplatz versammelt, werden wir bereits dort sein.

Bereits am Sonntag, den 15. Mai, schlagen wir unsere Zelte auf dem Alex auf. Wir schaffen einen Ort, um sich über Möglichkeiten und Strategien des Widerstands gegen Atomstaat und Kapitalismus auszutauschen. Einen Ort, den wir uns für den Zeitraum der Tagung aneignen, um unsere eigene Agenda zu propagieren: die sofortige und bedingungslose Stilllegung aller Atomanlagen weitweit!
Wir wollen nicht länger zu sehen, wie ganze Regionen für unabsehbare Zeit unbewohnbar gemacht werden, wie tausende Leiharbeiter[_Innen] in den Tod geschickt und noch Generationen später, Kinder missgebildet zur Welt kommen werden. Und das alles nur für den Profit von Einigen Wenigen?! Wir scheißen auf diesen Profit! Wir scheißen auf das gesamte System, in dem diese Art des Profitstrebens nicht nur legitim ist, sondern so gar noch honoriert wird!
Um unserer Wut Ausdruck zu verleihen, werden zum Beginn der Tagung bewusst einen Schritt weiter gehen. Selbstbestimmt und solidarisch, mit Kreativität und Entschlossenheit wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen die Zugänge zum BCC blockieren! Unser Ziel: die Jahrestagung [des Atomforums] findet nicht statt!
Dies ist ein Aufruf an alle Menschen, die sich nicht länger belügen lassen wollen, die nicht länger auf Expert_innen vertrauen wollen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen: Kommt am 15. Mai zum Widerstandsnest am Alex! Kommt am 16. Mai zur Demo gegen die „Jahrestagung Kerntechnik“ des deutschen Atomforums! Treffpunkt ist 17.00 Uhr am Schlesischen Tor. Und am Tag darauf blockieren wir gemeinsam die Tagung und zeigen [daß wir selbst über „die Energiepolitik“ entscheiden wollen]!

Weitere, aktuelle Infos gibt’s bei folgenden Terminen:
Mi, 4.5., 19.00 Uhr, Regenbogenkino (Lausitzer Str. 22): Offenes Vorbereitungstreffen
Do, 5.5., 19.00 Uhr, Meuterei (Reichenberger Str. 58): Infoveranstaltung
Sa, 7.5., 19.00 Uhr, Projektraum H48 (Hermannstr. 48): Infoveranstltung mit veganer Vokü und Solitresen
Fr, 13.5., 19.00 Uhr, Stadthaus Böcklerpark (Prinzenstr. 1): Vollversammlung

Weitere Infos findet Ihr im Internet unter http://atomforum-blockieren.de

http://stressfaktor.squat.net/index.php?id=485

Der in Teilen seiner Formulierung zu kritisierende, zitierte Aufruftext, wurde hier absichtlich leicht verändert.

Befreiung! Was sonst?

Heute ab 14Uhr „Treptower Park: Feier
„Wer nicht feiert, hat verloren!“ 9. Mai – 66. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus. Hitler kaputt! Feiert mit uns den 66. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands und des Sieges über den Faschismus! Wir möchten an die große Leistung der Roten Armee erinnern, die dem von Nazideutschland ausgegangenen Morden ein Ende bereitete. Neben Informations- und Bücherständen, viel Musik, russischer Küche, Bortscht aus der Gulaschkanone, Pelmeni, Gegrilltem gibt es ein deutsch/russisches Kulturprogramm:
Auftritt von Zeitzeug_innen. 18.00 Uhr Führung zum Sowjetischen Ehrenmal.
„Internationaler Chor Impuls“ (Gropiusstadt), „Trio Scho‘ “ (Old Russian Swing), „Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot“ (Blascore), „Bloody Kalinka“ (Urban-Folk-Country), „Cosmonautix“ (Balaleika-Speedfolk), „44 Leningrad“ (Punk, Ska, Reggae). Ort: Parkplatz am Rosengarten, Puschkinallee, Treptower Park.“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php
http://9-mai.tk

+++
18Uhr:
„Treptower Park: Alleycat
Heute zum dritten mal: Hinaus zum „Alleycat am Tag des Sieges!“. Mit Hilfe vieler Fahrradbegeisterter wollen wir auch in diesem Jahr wieder alle Einnahmen des Rennens einem sozialen Projekt in Berlin zugute kommen lassen. Dieses Jahr geht die Spende an das Projekt „Bike Aid Berlin“. Hier können Flüchtlinge und Asylbewerber_innen gemeinsam mit kompetenten Betreuer_innen kostenlos eigene Fahrräder auf- und zusammenbauen, sie warten und pflegen, wodurch sie einen handfesten Zugang zu kostengünstiger, selbstbestimmter Mobilität in Berlin erhalten.
Renn-, Geister-, Kurier- und Sonntagsfahrer_innen: wir freuen uns auf euer Kommen und über eure Unterstützung! Bei unserem Alleycat wird es allen Teilnehmenden möglich sein, sich außergewöhnlichen Herausforderungen zu stellen. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass „Fahrradkultur“ immer wieder sehr viel mehr sein kann, und sie sich eben nicht schon in Technik, Style und Wettkampf erschöpft hat. Vielleicht sind es ja auch in diesem Jahr wieder nicht unbedingt nur die kräftigsten Schenkel, die am Ende als eigentliche Gewinner dastehen? Kommt mit Rad, Stadtplan und Stift zum 9.-Mai-Fest im Treptower Park. Ab 16.00 Uhr ist unser Stand am Rosengarten geöffnet – Anmeldung und alle weiteren Infos dann vor Ort. Eintritt: Spende.“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php

66. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald durch das antifaschistische Lagerkomitee

Eine Erinnerung an den 11. April 1945:

Die Überlebenden: Es war eindeutig ein Akt der Selbstbefreiung
KZ-Buchenwald – 66. Jahrestag
Von Uwe Pohlitz

Als der Geschützdonner der heranrückenden [us-]amerikanischen Arrnee zu hören war, spitzte sich die Situation im KZ-Buchenwald dramatisch zu. Über die Lagerlautsprecher forderte die SS[-Lagerleitung] die Häftlinge auf, am Appellplatz anzutreten. Die [ns-]faschistischen Verbrecher waren bereit, auch noch in den letzten Stunden ihre mörderischen Absichten umzusetzen. Das damalige illegale [, klandestine,] Lagerkomitee hatte inzwischen so viel Kraft, ihren Befehlen Widerstand zu leisten. Am 11. April 1945 wurden heimlich aus den „Gustloff-Werken“ eingeschmuggelte Waffen aus den Verstecken geholt. […]“

Ein ausnahmsweise guter Artikel in der ansonsten und stets mit Vorsicht zu genießenden, tendenziös antisemitischen und bisweilen verschwörungsideologischen, „Neuen Rheinischen Zeitung“ (NRhZ) aus Köln: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16465

Heute, am achten Mai, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands vor den Alliierten Armeen der Antihitlerkoalition, soll hiermit auch noch einmal an dieses bedeutsame Ereignis erinnert werden. Ein Grund mehr, für die Überlebenden, ehrlichen Antifaschist_Innen, zum Feiern!

Kein Vergeben – Kein Vergessen – … !

Kurzentschlossen

Dorothea Becker (aus Dresden), Jutta Ditfurth (Frankfurt/M.), Micky Haque (Berlin), Christoph Preuschoff, (Stuttgart) und Manfred Zieran (Frankfurt/M.), kommen nach Berlin um über:
»Anti-AKW-Bewegung wohin? Über soziale Emanzipation, Kommunismus und Natur«“ im „öffentlichen Gespräch“ zu reden.
Wer noch weiß warum Mensch sich das nicht entgehen lassen sollte und vielleicht sogar Lust hat mitzudiskutieren, geht dahin:
Sa. 7. Mai 2011, 16:00 – 20:00 Uhr, Siftung Nord-Süd-Brücken, Greifswalder Str. 33a, Berlin-Prenzlauer Berg (M4 Hufelandstraße)
(http://oekologische-linke.de/Oekologische-Linke/Termine.htm)


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Seit den 1980ern scheint Jutta D., bei aller Kritik an Ihr, eine der letzten vernunftbegabten, linksradikalen Personen zu sein die sich überhaupt noch (und das meistens in reinen „Männerrunden“) der sog. Öffentlichkeit, in „Talkshows“, im TV und Rundfunk stellen (siehe z.B. diverse Ausschnitte in Youtube). Geschickt nutzt sie diese wie selbstverständlich für ihre eigene politische Linie, hat es die Ökologische Linke in Frankfurt am Main (ÖkoLinX-ARL) doch schwer genug sich, als vorgeblich basisdemokratische Institution, gegen die etablierten Parteien und die Alt- und Neulasten von (den neoliberalen) Grünen (Realos) und andere Rechte zu stemmen. Anhand des Phänomens der Inszenierung von parlamentarischer Demokratie und damit sog. Politik in der Bundesrepublik und ihren Medien, wäre es ein „politologischer“ Klassiker zu untersuchen wie „Politik“ heute funktioniert. Vielleicht mal ein Thema für einen kommenden Politsalon… Doch es gibt noch soo Viel auf der Schippe… Für den Juni/Juli z.B. werden gerade Vorschläge für Video-Materialien aus den bedeppertsten Verschwörungsideologien und abergläubischsten Irrationalismen gesammelt um eine Best-Of-Show-(„die dümmsten…“-)Reihe zusammenstellen zu können.
Viel Spaß dabei!

8. Mai – Spaß dabei!

14Uhr: „S-Bhf. Ostkreuz: Befreiungsparade
Am 8. Mai 2011 jährt sich zum 66. Mal die Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Grund genug für uns zu feiern und dieses Datum als „Tag der Befreiung“ mit einer bunten und lauten antifaschistischen Parade zu würdigen. Feiert mit uns für eine antifaschistische Jugendkultur in Berlin und gegen Deutschland und seine Opfermythen. Bringt mit uns den „deutschen Boden“ erneut zum Beben, denn wer nicht feiert wird wieder verlieren. Mit dabei: Zaungäste (live.Straßenmukke), Minimal-Techno-Wagen (BumBum) und Antifa-All-Times-Wagen (No Pop No Style). Ort: Ostkreuz (Simplonstr./Sonntagstr.).“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=08052011

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10Uhr: „Sowjetisches Ehrenmal (Buch): Kundgebung
Kundgebung am Tag der Befreiung. Auf den Tag genau vor 66 Jahren besiegten die Soldat_innen der Antihitlerkoalition das nationalsozialistische Deutschland und zwangen es zur Kapitulation. Das von Nazideutschland ausgegangene Morden fand endlich ein Ende. 18 Millionen Menschen waren zuvor in die Todesmaschinerie der Konzentrations- und Vernichtungslager getrieben worden. Für diejenigen, die sie überlebten und andere, die ebenso in Gegnerschaft zum NS-Regime standen, ist der 8. Mai der Tag der Befreiung. Für uns Antifaschist_innen kann sich dies nicht ändern. Spasibo! Thank you! Merci! Bringt Blumen mit! Organisiert von VVN-BdA Berlin-Pankow e.V., Kommission Bürgerarbeit und Die Linke.Pankow. Ort: Sowjetisches Ehrenmal Berlin-Buch (Ecke Wiltbergstraße).“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php?tag=08052011

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9. Mai : http://9-mai.tk – Tag des Sieges feiern – denn wer nicht feiert hat verloren…

Bald Normalzustand in Fhain?

„Unangemeldete Aktion von Rechten durch Polizei beendet
Friedrichshain – Kreuzberg

# 1506

17 Angehörige der rechten Szene haben sich gestern Abend [(verm. 28.04.2011)] gegen 18 Uhr 10 vor einem Einkaufscenter in der Rigaer Straße zu einer unangemeldeten Versammlung getroffen. Die Personen verteilten Flugblätter an Passanten und hatten ein zirka 50 Zentimeter hohes Holzkreuz an eine Hauswand angelehnt.
Alarmierte Polizeibeamte stellten die Personalien der 17 Personen fest und erteilten Platzverweisungen. Mehrere Exemplare der Flugblätter sowie das Holzkreuz wurden beschlagnahmt. Gegen 18 Uhr 30 war die Aktion beendet.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungs- und Pressegesetz ein. “

http://de.indymedia.org/2011/04/306112.shtml?c=on#c713005





Politischer Salon (PolitSalon - PS) im Vetomat Berlin Friedrichshain
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