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Archiv « Politischer Salon im Vetomat Fhain Berlin

Archiv für Mai 2011

27.5. Politsalon zum ABC…

Politsalon
Zum ABC antisemitischer „Kapitalismuskritik“

Den Kapitalismus zu kritisieren ist eine heikle Angelegenheit. Wer sie ernst nimmt, kommt nicht umhin, sich analytisch, also nachvollziehend auf den wirtschaftlichen Alltagsbetrieb heutiger Gesellschaften und
ihrer Formen einzulassen und gerät gleichzeitig schon fast ins diskursive Abseits, weil die öffentliche Debatte des Mainstreams über den Kapitalismus von ungenauen Metaphern wie der „Macht des großen
Geldes“ bestimmt wird.
Diese und andere einschlägige, paraphrasierenden Ausdrucksformen sind jedoch weder beliebig noch sind sie zufällig im Umlauf. Sie decken sich ganz bedenklich mit einem ganz bestimmten Verständnis
wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge, die wir als antisemitische „Kapitalismuskritik“
bezeichnen und aus der Überprägung des vermeintlichen Kapital-Diskurses der vorletzten Jahrhundertwende, bis zum NS-Fachismus, stammend verorten.
Warum bei diesem Gerede analytisches Denken verpönt ist, scheinmoralische bis moralistisch reduktive „Empörung“ aber groß geschrieben wird und warum im Zentrum dieser Ideologie u.a. „der Zins“ steht und nicht wirklich (z.B.) der systemimmanente Profit, u.a. darüber wollen wir an diesem Abend reden.

>> Politischer Salon <<
( – nicht-philosophischer – )
Freitag, 27.5.2011 um 19.oo Uhr im VETOMAT
(Kunst- & Kulturclub), Scharnweberstr. 35
wg.blogsport.de @ politsalon.tk @ vetomat.net
Kontakt & ViSdhP: politsalon@xmpp.jp

http://wg.blogsport.de/2011/05/25/zum-abc-antisemitischer-kapitalismuskritik/

Umsonst is dat nie!

Morgen Abend im Veto – dem 20.5. ab 21Uhr – zeigen wir den Film:
Umsonst is dat nie!
Von www.weltfilme.de + www.wuppertaler-widerstand.de

http://img824.imageshack.us/img824/2686/umsonstisdatnie.jpg

Auch schon mal als Vorschau zu genießen in Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=kyNUFNV6U_U

+++ Die Ideensammlung „Best-Of-Bullshit“ („die dümmsten…“ Verschwörungsfreaks und Sekten aller Zeiten) geht weiter. Schickt Eure Ideen an: politsalon [at] safe-mail [dot] net für die Videoabende im Juni und Juli. Danke! +++

Whatever the cost may be!

There goes the siren that warns of the air raid
Then comes the sound of the guns sending flak
Out for the scramble, we‘ve got to get airborne
Got to get up for the coming attack

Jump in the cockpit and start up the engines
Remove all the wheelblocks, there’s no time to waste
Gathering speed as we head down the runway
Got to get airborne before it’s too late

Running, scrambling, flying
Rolling, turning, diving
Going in again
Running, scrambling, flying
Rolling, turning, diving

Run,
Live to fly, fly to live, do or die
Won‘t you
Run, live to fly, fly to live
Aces high

Move in to fire at the mainstream of bombers
Let off a sharp burst and then turn away
Roll over, spin round to come in behind them
Move to their blindsides and firing again

Bandits at 8 o‘clock are moving behind us
Ten ME-109’s out of the sun
Ascending and turning, our spitfires to face them
Heading straight for them I press down my guns.

Rolling, turning, diving
Rolling, turning, diving
Going in again
Rolling, turning, diving
Rolling, turning, diving

Run,
Live to fly, fly to live, do or die
Won‘t you
Run, live to fly, fly to live
Aces high…

15.-17.5. Atomforum in Bln

Atomforum-blockieren.de

Wenn sich am Morgen des 17. Mai [das sog. „Atomforum“ zur] „Jahrestagung Kerntechnik“ im Berliner Congress-Centrum (BCC) am Alexanderplatz versammelt, werden wir bereits dort sein.

Bereits am Sonntag, den 15. Mai, schlagen wir unsere Zelte auf dem Alex auf. Wir schaffen einen Ort, um sich über Möglichkeiten und Strategien des Widerstands gegen Atomstaat und Kapitalismus auszutauschen. Einen Ort, den wir uns für den Zeitraum der Tagung aneignen, um unsere eigene Agenda zu propagieren: die sofortige und bedingungslose Stilllegung aller Atomanlagen weitweit!
Wir wollen nicht länger zu sehen, wie ganze Regionen für unabsehbare Zeit unbewohnbar gemacht werden, wie tausende Leiharbeiter[_Innen] in den Tod geschickt und noch Generationen später, Kinder missgebildet zur Welt kommen werden. Und das alles nur für den Profit von Einigen Wenigen?! Wir scheißen auf diesen Profit! Wir scheißen auf das gesamte System, in dem diese Art des Profitstrebens nicht nur legitim ist, sondern so gar noch honoriert wird!
Um unserer Wut Ausdruck zu verleihen, werden zum Beginn der Tagung bewusst einen Schritt weiter gehen. Selbstbestimmt und solidarisch, mit Kreativität und Entschlossenheit wollen wir gemeinsam mit möglichst vielen Menschen die Zugänge zum BCC blockieren! Unser Ziel: die Jahrestagung [des Atomforums] findet nicht statt!
Dies ist ein Aufruf an alle Menschen, die sich nicht länger belügen lassen wollen, die nicht länger auf Expert_innen vertrauen wollen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen: Kommt am 15. Mai zum Widerstandsnest am Alex! Kommt am 16. Mai zur Demo gegen die „Jahrestagung Kerntechnik“ des deutschen Atomforums! Treffpunkt ist 17.00 Uhr am Schlesischen Tor. Und am Tag darauf blockieren wir gemeinsam die Tagung und zeigen [daß wir selbst über „die Energiepolitik“ entscheiden wollen]!

Weitere, aktuelle Infos gibt’s bei folgenden Terminen:
Mi, 4.5., 19.00 Uhr, Regenbogenkino (Lausitzer Str. 22): Offenes Vorbereitungstreffen
Do, 5.5., 19.00 Uhr, Meuterei (Reichenberger Str. 58): Infoveranstaltung
Sa, 7.5., 19.00 Uhr, Projektraum H48 (Hermannstr. 48): Infoveranstltung mit veganer Vokü und Solitresen
Fr, 13.5., 19.00 Uhr, Stadthaus Böcklerpark (Prinzenstr. 1): Vollversammlung

Weitere Infos findet Ihr im Internet unter http://atomforum-blockieren.de

http://stressfaktor.squat.net/index.php?id=485

Der in Teilen seiner Formulierung zu kritisierende, zitierte Aufruftext, wurde hier absichtlich leicht verändert.

„Der kommende Aufstand“? Seminar in Köln 13. bis 15.5.11

Wochenendseminar: Der kommende Aufstand?
Krisen und soziale Kämpfe im globalen Kapitalismus

- Seminar mit dem Institut für kategoriale Analyse -
13.-15. Mai 2011 Uni Köln

Die ideologische Zuversicht der Fans des Bestehenden nach 1989, dass der Kapitalismus nun aber wirklich „das Ende der Geschichte“ sei, hat nicht lange angehalten. Spätestens mit der sogenannten Finanzkrise ist wieder offensichtlich geworden, dass die kapitalistische Gesellschaft stets neue Widersprüche hervorbringt. Schon die Globalisierungsbewegung von Genua 2001 ff. und dann die zunehmenden Auseinandersetzungen in französischen Vorstädten, deutschen Universitäten und griechischen Quartieren haben auch in Europa gezeigt, dass die Zukunft nicht festgeschrieben ist, sondern wesentlich von sozialen Kämpfen und Kräfteverhältnissen beeinflusst wird. Entscheidend war hier nicht nur der Aufstand gegen die herrschende Doktrin des Neoliberalismus, sondern auch die Überwindung der traditionsmarxistischen Revolutionsvorstellung, nach der es ein eindeutiges revolutionäres Subjekt und eine ebenso klarere Methode zur gesellschaftlichen Veränderung (i. d. R. die kommunistische Partei) gebe. Gleichzeitig erwies sich mit einer erweiterten Perspektive auf Kämpfe in der Migration und im Bereich der Geschlechterverhältnisse das vormals dominante Haupt- und Nebenwiderspruchsdenken als überholt – neue Konzepte wie das der Intersektionalität gewinnen zunehmend an Einfluss, nicht nur in den wissenschaftlichen Debatten.
Gleichwohl sind in den neueren radikalen Ansätzen zur gesellschaftlichen Emanzipation entscheidende Fragen noch vollkommen offen. Wenngleich sich – von Antonio Negri, über John Holloway bis zum Committee Invisible – bereits unterschiedliche linke Ansätze an einer Theorie für die neuen sozialen Auseinandersetzungen versucht haben, bleiben sie doch in Bezug auf zentrale, gesellschaftstheoretische Kategorien, wie z.B. Staat, Klasse und Ideologie, meist nebulös.
Wir wollen uns daher in dem Seminar Zeit für eine Analyse der heutigen gesellschaftlichen Verfasstheit nehmen und uns systematisch mit den aktuellen Versuchen einer gegen eben diese gerichteten, radikalen Opposition beschäftigen. Insbesondere wollen wir diskutieren inwiefern diese Ansätze eine adäquate Analyse des globalen Kapitalismus sowie eventuell sogar eine plausible Strategie gesellschaftliche Veränderung anbieten können.
Programm

Freitag
Humanwissenschaftliche Fakultät Hauptgebäude
Gronewaldstr. 2, 50931 Köln | Raum 717, 16 – 21 Uhr

Block I: Traditionelle Revolutionstheorien des Fordismus und historische Bewegungen:

1. RätekommunistInnen, Stalinismus, Maoismus und Anarchismus
2. Sozialebewegungen: Frauenbewegung, Antikolonialismus, Studentenbewegung, Ökobewegung und autonome Bewegung

Samstag
Humanwissenschaftliche Fakultät Hauptgebäude
Gronewaldstr. 2, 50931 Köln | Raum 717, 11 – 18 Uhr

Block I: Revolutionstheorien im Neoliberalismus

1. Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen – Open Marxism/
(Neo-)Operaismus
2. Der kommende Aufstand – (Neo-)Anarchismus

Block II: Revolutionstheorien im Neoliberalismus

1. Das Konzept der „Multitude“ (Postoperaismus)
2. Wertkritik und Revolution
3. Radikaler Reformismus und Hegemonie

Sonntag

Humanwissenschaftliche Fakultät Hauptgebäude Departmend Heilpädagogik
Frangenheimstr. 4, 50931 Köln | H II , 12 – 16 Uhr

Block I: Intersektionalität als neues Paradigma? – Zur Verschränkung von Diskriminierung und Kämpfen

Block II: Abschlussdiskussion

Literatur

Baumeister, Biene; Negator, Zwi (2005): Situationistische Revolutionstheorie. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Birkner, Martin; Foltin, Robert (2010): (Post-)Operaismus. Von der Arbeiterautonomie zur Multitude. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Böke, Henning (2007): Maoismus. China und die Linke – Bilanz und Perspektiven. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Commite Invisible (2010): Der kommende Aufstand, Hamburg: Nautilus
Ellmers, Sven (2009): Die fromanalytische Klassentheorie von Kral Marx. Ein Beitrag zur ,neuen Marx-Lektüre’. 2. Aufl. Duisburg
Freunde und Freundinnen der klassenlosen Gesellschaft (2007): Kosmoprolet Heft I, Berlin
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2004): Multitude: Krieg und Demokratie im Empire, Frankfurt: Campus Verlag
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2004): Multitude. Krieg und Demokratie im Empire. Frankfurt a. Main, New York.
Hardt, Michael; Negri, Antonio (2010): Common Wealth. Das Ende des Eigentums. Frankfurt a. Main, New York.
Hirsch, Joachim (2005): Materialistische Staatstheorie, Hamburg: VSA-Verlag
Holloway, John (2010): Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen. 4. Auflage. Münster: Westfälisches Dampfboot
Kellner, Manuel (2004): Trotzkismus. Einführung in seine Grundlagen – Fragen nach seiner Zukunft. Stuttgart: Schmetterling Verlag
Klinger, Cornelia; Knapp, Gudrun-Axeli; Sauer, Birgit (Hg.): Achsen der Ungleichheit: Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Frankfurt: Campus Verlag
Postone, Moishe (2003): Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft: Eine neue Interpretation der kritischen Theorie von Marx. Freiburg: Ca-Ira Verlag
Silver, Beverly (2005): Forces of Labor. Arbeiterbewegungen und Globalisierung seit 1870. Berlin/Hamburg
Trumann, Andrea (2002): Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus. Stuttgart: Schmetterling Verlag

http://www.no-racism.de/der-kommende-aufstand-krisen-und-soziale-kaempfe-im-globalen-kapitalismus/

http://ikarus.blogsport.eu/2011/05/03/seminar-in-koln/


http://no-racism.de

http://inkatan.de
http://umsganze.de
http://www.schoolisopen.uni-koeln.de
http://al.uni-koeln.de
http://www.stavv.uni-koeln.de
http://www.uni-koeln.de/ew-fak/allg/asta/bavv.htm

Zensus11.de

Eine interessante VA die in FFM (am 4.5.) stattfand:

Die „moderne Volkszählung“ für Planungssicherheit?
Das biopolitische Märchen vom Zensus 2011

„Wie viele Studienplätze brauchen wir?“, „Wie viele Straßen brauchen
wir?“ so und so ähnlich wirbt aktuell an fast jeder Bushaltestelle und
jedem öffentlichen Platz Deutschland für die anstehende Volkszählung,
den Zensus 2011. Ob Container, Autos oder ordentlich aufgereihte
Studierende, alles ist dabei schwarz-rot-gold gehalten: Wir alle, so
suggeriert die Plakatkampagne, haben ein nationales Interesse an der
erfolgreichen Durchführung „der modernen Volkszählung“, denn sie
stärkt den Standort Deutschland.

Am 9. Mai 2011 ist Stichtag: Ein knappes Drittel der Bevölkerung ist
per Gesetz verpflichtet, umfangreiche Fragenkataloge zu beantworten
und dabei ausführliche Angaben zu Erwerbsstatus, Bildungsweg,
Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund zu machen. Eine
Verweigerung kann mit einem Bußgeld oder der Anordnung eines
Zwangsgeldverfahrens belegt werden. Daneben werden umfangreiche Daten
aus Melderegistern, von der Bundesanstalt für Arbeit und weiteren
öffentlichen Registern zentral zusammengeführt und 4 Jahre lang
nicht-anonymisiert gespeichert und ausgewertet.

An dieser gigantische Datensammelaktion gibt es viel auszusetzen: Die
Ungleichbehandlung bestimmter Bevölkerungsgruppen bei der Befragung,
enorme Kosten bei fragwürdigem Nutzen und die zweifelhafte
Datensicherheit und -nutzung dieser Volkszählung widersprechen in
vielen Punkten dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichtes
von 1983 und dem darin erklärten Grundrecht auf informationelle
Selbstbestimmung.

Leicht zu durchschauen ist, dass die Volkszählung kaum zur Ermittlung
künftiger Studierendenzahlen, zu schaffender Studienplätze oder
ähnlichem gebraucht wird: Denn überfüllte Hörsäle bei gleichzeitig
fehlenden Studienplätzen, so zeigt ein Blick in eine beliebige
deutsche Massenuniversität heute wie vor zwanzig Jahren, waren
hierzulande nie ein Problem korrekter Zählungen, sondern eines
mangelnden politischen Willens.

Das Ziel der „modernen Volkszählung“ liegt tiefer und ist abstrakter:
Sie steht paradigmatisch für eine Art des Regierens, die eine zunächst
unregierbare Masse von Individuen einem neuen Körper, der
„Bevölkerung“, mit eigener Geburtenrate, Arbeitslosenquote,
Bildungsniveau, ethnischer Zusammensetzung und eigenem
Gesundheitszustand einverleibt und damit ihr Leben dem unterwirft, was
der Philosoph Michel Foucault einst „Biomacht“ taufte. Sie ist dazu
bestimmt,“die Bevölkerung als Produktionsmaschine zur Erzeugung von
Reichtum, Gütern und weiteren Individuen [zu] nutzen.“ Dazu „richtet
sie die Subjekte an der Norm aus, indem sie sie um diese herum
anordnet.“ Historisch ist die Entstehung der Biomacht verwoben mit der
staatlicher Souveränität, mit der Geburt der Nation, die in ihrer
schwarz-rot-goldenen, deutschen Variante auch die Plakatkampagne zum
Zensus 2011 dominiert.

Der Vortrag erläutert die Abläufe und rechtlichen Grundlagen der
Volkszählung und verortet sie historisch wie theoretisch im
Spannungsfeld von Biomacht, Nationalstaat und Ökonomie. Im Anschluss
findet eine Diskussion statt.

Referenten:
Prof. Dr. Matthew Hannah (Institut für Humangeographie)
Maurius Köster (AK Vorrat)
Andreas Förster“

http://zensus11.de/2011/05/jetzt-in-frankfurt-das-marchen-vom-zensus-2011/

http://zensus11.de

Befreiung! Was sonst?

Heute ab 14Uhr „Treptower Park: Feier
„Wer nicht feiert, hat verloren!“ 9. Mai – 66. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus. Hitler kaputt! Feiert mit uns den 66. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands und des Sieges über den Faschismus! Wir möchten an die große Leistung der Roten Armee erinnern, die dem von Nazideutschland ausgegangenen Morden ein Ende bereitete. Neben Informations- und Bücherständen, viel Musik, russischer Küche, Bortscht aus der Gulaschkanone, Pelmeni, Gegrilltem gibt es ein deutsch/russisches Kulturprogramm:
Auftritt von Zeitzeug_innen. 18.00 Uhr Führung zum Sowjetischen Ehrenmal.
„Internationaler Chor Impuls“ (Gropiusstadt), „Trio Scho‘ “ (Old Russian Swing), „Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot“ (Blascore), „Bloody Kalinka“ (Urban-Folk-Country), „Cosmonautix“ (Balaleika-Speedfolk), „44 Leningrad“ (Punk, Ska, Reggae). Ort: Parkplatz am Rosengarten, Puschkinallee, Treptower Park.“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php
http://9-mai.tk

+++
18Uhr:
„Treptower Park: Alleycat
Heute zum dritten mal: Hinaus zum „Alleycat am Tag des Sieges!“. Mit Hilfe vieler Fahrradbegeisterter wollen wir auch in diesem Jahr wieder alle Einnahmen des Rennens einem sozialen Projekt in Berlin zugute kommen lassen. Dieses Jahr geht die Spende an das Projekt „Bike Aid Berlin“. Hier können Flüchtlinge und Asylbewerber_innen gemeinsam mit kompetenten Betreuer_innen kostenlos eigene Fahrräder auf- und zusammenbauen, sie warten und pflegen, wodurch sie einen handfesten Zugang zu kostengünstiger, selbstbestimmter Mobilität in Berlin erhalten.
Renn-, Geister-, Kurier- und Sonntagsfahrer_innen: wir freuen uns auf euer Kommen und über eure Unterstützung! Bei unserem Alleycat wird es allen Teilnehmenden möglich sein, sich außergewöhnlichen Herausforderungen zu stellen. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass „Fahrradkultur“ immer wieder sehr viel mehr sein kann, und sie sich eben nicht schon in Technik, Style und Wettkampf erschöpft hat. Vielleicht sind es ja auch in diesem Jahr wieder nicht unbedingt nur die kräftigsten Schenkel, die am Ende als eigentliche Gewinner dastehen? Kommt mit Rad, Stadtplan und Stift zum 9.-Mai-Fest im Treptower Park. Ab 16.00 Uhr ist unser Stand am Rosengarten geöffnet – Anmeldung und alle weiteren Infos dann vor Ort. Eintritt: Spende.“
http://stressfaktor.squat.net/termine.php

66. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald durch das antifaschistische Lagerkomitee

Eine Erinnerung an den 11. April 1945:

Die Überlebenden: Es war eindeutig ein Akt der Selbstbefreiung
KZ-Buchenwald – 66. Jahrestag
Von Uwe Pohlitz

Als der Geschützdonner der heranrückenden [us-]amerikanischen Arrnee zu hören war, spitzte sich die Situation im KZ-Buchenwald dramatisch zu. Über die Lagerlautsprecher forderte die SS[-Lagerleitung] die Häftlinge auf, am Appellplatz anzutreten. Die [ns-]faschistischen Verbrecher waren bereit, auch noch in den letzten Stunden ihre mörderischen Absichten umzusetzen. Das damalige illegale [, klandestine,] Lagerkomitee hatte inzwischen so viel Kraft, ihren Befehlen Widerstand zu leisten. Am 11. April 1945 wurden heimlich aus den „Gustloff-Werken“ eingeschmuggelte Waffen aus den Verstecken geholt. […]“

Ein ausnahmsweise guter Artikel in der ansonsten und stets mit Vorsicht zu genießenden, tendenziös antisemitischen und bisweilen verschwörungsideologischen, „Neuen Rheinischen Zeitung“ (NRhZ) aus Köln: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16465

Heute, am achten Mai, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands vor den Alliierten Armeen der Antihitlerkoalition, soll hiermit auch noch einmal an dieses bedeutsame Ereignis erinnert werden. Ein Grund mehr, für die Überlebenden, ehrlichen Antifaschist_Innen, zum Feiern!

Kein Vergeben – Kein Vergessen – … !

Ihr habt den Krieg verlorn!

„Die Unwertigen“

Auf PHOENIX (ARD/ZDF-Nachrichten-Dokukanal):

„Macht und Ohnmacht der Jugendlichen im Dritten Reich
Film von Renate Günther-Greene

Elfriede Schreyer, Richard Sucker, Waltraut Richard und Günter Discher haben keine unbeschwerte Jugend erlebt. Ihre Zeit im Kinderheim oder Jugend-KZ war voller Demütigungen, Schläge, Hunger und Angst um das bloße Leben geprägt.

Sendetermin Sa, 07.05.11, 22.30 Uhr

Streiche in der Schule, Spiel und Sport mit Freunden, die erste Liebe – Elfriede Schreyer, Richard Sucker, Waltraut Richard und Günter Discher haben keine unbeschwerte Jugend erlebt. Ihre Zeit im Kinderheim oder Jugend-KZ war voller Demütigungen, Schläge, Hunger und Angst um das bloße Leben geprägt. Denn viele ihrer Leidensgenossen wurden von den Nationalsozialisten in Heimen oder Vernichtungslagern ermordet. Während die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in den NS-Jugendorganisationen „gleichgeschaltet“ wurde, hatte man diejenigen, die sich nicht in das System fügten, zu „Unwertigen“ erklärt. Auch nach dem Ende der Diktatur, in der jungen Bundesrepublik, änderte sich zunächst wenig. Elfriede Schreyer blieb weiterhin im „Kalmenhof“, einem sogenannten „Erziehungsheim“. Als Kind mit Schreib- und Leseschwäche war sie Jahre zuvor von den Nazis dort eingewiesen worden, mit der absurden Diagnose „mittlerer Schwachsinn“. So stigmatisiert verbrachte Elfriede Schreyer über 30 Jahre im „Kalmenhof“. Erst 1972 erreichte eine engagierte Psychologin ihre Entlassung. Bis heute ist sie nicht angemessen dafür entschädigt worden. Auch die anderen warten vergebens auf Wiedergutmachung. Der Film „Die Unwertigen“ von Renate Günther-Greene erzählt die Geschichte von diesen vier Menschen, die überlebt haben, aber bis heute von den traumatischen Erlebnissen der verlorenen Jahre geprägt sind. Dabei verzichtet der Film auf einen Sprecherkommentar, die Gesprächspartner erzählen ihre Geschichte in eigenen Worten.“

http://www.phoenix.de/content/die_unwertigen/374744

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Kein Vergessen, kein Vergeben! Nazis von der Straße fegen!





Politischer Salon (PolitSalon - PS) im Vetomat Berlin Friedrichshain
Kompromitierend dissenzorientiert konsenssuchend politisch

Wo Du willst

Radikaler anthropozentrischer Humanismus - erzutopischer Chiasmus - Autonomie - kommunistischer Anarchismus
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Und hier nochmal der wichtige Hinweis: Das hier ist nicht die Homepage des Vetomat. Direktlink zum Vetomat: www.vetomat.net

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